Schwimmen, WM

Ihr Abschlusswettkampf lief so, wie ihn sich Sascha Klein und Patrick Hausding vorgestellt hatten.

18.07.2017 - 07:24:05

Schwimm-WM - Wasserspringer Klein widmet Bronze der Familie. WM-Bronze vom Turm komplettierte die Sammlung der WM-Medaillen. Klein dankte zwei Menschen ganz besonders.

  • Neunte - Foto: Jens Büttner

    Tina Punzel (hinten) und Friederike Freyer belegen vom Drei-Meter-Brett den neunten Rang. Foto: Jens Büttner

  • WM-Bronze - Foto: Jens Büttner

    Patrick Hausding (l) und Sascha Klein posieren in Budapest mit ihren Bronzemedaillen. Foto: Jens Büttner

  • Starke Dritte - Foto: Jens Büttner

    Patrick Hausding (vorn) und Sascha Klein mussten sich nur Chinesen und Russen geschlagen geben. Foto: Jens Büttner

  • Gratulation - Foto: Jens Büttner

    Patrick Hausding (hinten) und Sascha Klein werden vom Bundestrainer Wasserspringen Lutz Buschkow (r) beglückwünscht. Foto: Jens Büttner

  • Freude - Foto: Jens Büttner

    Die beiden deutschen Wasserspringer winken nach dem Gewinn der Bronzemedaille den Fans zu. Foto: Jens Büttner

Neunte - Foto: Jens BüttnerWM-Bronze - Foto: Jens BüttnerStarke Dritte - Foto: Jens BüttnerGratulation - Foto: Jens BüttnerFreude - Foto: Jens Büttner

Budapest - Nach dem traumhaften Abschluss zum Ende einer großen Karriere dachte Sascha Klein an Frau und Kind. Die Bronzemedaille widmete er seiner Familie.

«Ich möchte meiner Frau und meinem Sohn danken, die hier waren», sagte der Wasserspringer sichtlich gerührt nach dem dritten Platz im Synchronspringen vom Zehn-Meter-Turm mit Patrick Hausding in Budapest. «Das hat mir nochmal Kraft gegeben.»

Das Ende seiner Laufbahn als Leistungssportler mit einmal Olympia-Silber, fünf WM- und 17 EM-Medaillen wollte er nachts noch gebührend feiern - die Bronze-Plakette komplettierte nach Gold 2013 und Silber 2011 den Medaillensatz bei Weltmeisterschaften. Ab Dienstagmorgen ist dann Familienprogramm geplant. Sightseeing, die Stadt genießen - und nebenbei aus der Ferne Daumen drücken für Synchronpartner Hausding, der noch in zwei anderen Wettkämpfen angreifen will.

Schon am Tag nach dem Gewinn des ersten Edelmetalls für Deutschland bei der Schwimm-WM in Ungarn steht das Mixedspringen mit Maria Kurjo an. Zudem folgt noch die Einzelkonkurrenz vom Drei-Meter-Brett. «Ich wünsche ihm für die nächsten Wettkämpfe alles Glück der Welt», sagte Klein.

Das Karriere-Ende des 31-Jährigen, der am Mittwoch aus der ungarischen Hauptstadt abreisen will, bedeutet für den DSV einen großen Verlust. Klein und Hausding seien «die Garanten für Leistung für den gesamten Deutschen Schwimm-Verband» gewesen, hatte Bundestrainer Lutz Buschkow gesagt. Er nannte die beiden «Vorbilder».

Während das deutsche Wasserspringen in Zukunft auf eines dieser Vorbilder verzichten muss, profitiert jemand anderes noch mehr davon: Kleins anderthalbjähriger Sohn Oskar, mit dem der Bronze-Gewinner in Zukunft viel Zeit verbringen will.

@ dpa.de

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