Confed Cup, Russland

Die ersten Eindrücke vom Confed Cup 2017 in Russland

27.06.2017 - 13:09:57

Der 1. Vorrundenspieltag beim Confed Cup 2017 ist beendet. Das WM-Vorbereitungsturnier hat sich bisher nicht wirklich als Zuschauermagnet entpuppt. Auch sportlich gab es bisher wenige Höhepunkte. Kurioserweise ist der Videobeweis bisher die „größte Überraschung“ des Turniers. Diese verwirrt nicht nur die Fans im Stadion und vor den TV-Bildschirmen, sondern auch die Spieler auf dem Platz.

Seit vergangenem Samstag rollt der Ball in Russland. Der Confed Cup 2017, über den so viel diskutiert wurde in den vergangenen Wochen, ist zwar ein offizielles FIFA-Turnier, wirkliche Fußballstimmung kommt jedoch weder in Deutschland noch in Russland auf. Beispielhaft hierfür ist die Tatsache, dass das das Eröffnungsspiel zwischen Russland und Neuseeland nicht ausverkauft war. Lediglich 50.000 Zuschauer waren im im Krestowski-Stadion von St. Petersburg, dieses hat jedoch eine Kapazität von rd. 68.000. Die Sbornaja feierte vor halbleeren Rängen einen holprigen 2:0-Erfolg gegen den Ozeanienmeister.

Confed Cup
Confed Cup
Quelle: by Marco Verch (CC BY 2.0)

Neben Russland, hat auch Deutschland sein Auftaktspiel gewonnen. In Sotschi feierte die DFB-Elf eine knappen 3:2-Erfolg gegen Australien. Wie bereits im Vorfeld vermutet wurde, tut sich die deutsche „B-Elf“ schwer. Bundestrainer Joachim Löw hat gleich sechs Debütanten in seinen Kader berufen und es ist offensichtlich, dass es noch an den nötigen Automatismen fehlt. Dennoch freuen sich die jungen Spieler wie Joshua Kimmich über die Chancen sich auf solch einer internationalen Bühne zeigen zu können.

Obwohl sich Joachim Löw dazu entschieden hat auf Stars wie Thomas Müller, Toni Kroos oder Mesut Özil zu verzichten, gehört Deutschland zu den Topfavoriten beim Confed Cup. Bei den Sportwetten-Anbietern erhält der Weltmeister am 20. Juni eine Gewinner-Quote von 3,5.

Der Videobeweis sorgt für ordentliches Aufsehen

Kurioserweise stand das sportliche am 1. Vorrundenspieltag nicht wirklich im Vordergrund beim Confed Cup. Der „Star“ des Turniers ist bisher der Videobeweis, denn die FIFA erstmals bei einem Herren-Turnier erprobt. Der Videobeweis kam auch bereits zum Einsatz, in den beiden Spielen zwischen Portugal und Mexiko (2:2) sowie Kamerun und Chile (0:2) wurden insgesamt vier Entscheidungen nach Rücksprache mit den sog. Video-Schiedsrichtern revidiert bzw. gefällt.


Die Reaktion der Spieler und Fans auf den Videobeweis sind bisher sehr verhalten. In beiden Spielen wurde jeweils ein Treffer aberkannt. Auch wenn die Entscheidungen letztendlich richtig waren, kann sich bisher kaum jemand mit dieser Art von Eingriff in das Spiel anfreunden. So hat Portugals Pepe nach seinem vermeintlichen Treffer ausgiebig gejubelt, um einige Sekunden später zu erfahren, dass der Treffer nicht gegeben wird. Auch für die Fans im Stadion und vor den TV-Bildschirmen ist es verwirrend herauszufinden ob das Tor nun regulär war oder ob man erst die Videoüberprüfung abwarten muss. Es wird spannend zu sehen wie sich der Einsatz des Videobeweises weiter verläuft. Die FIFA hat angekündigt nach dem Turnier ein Fazit zu ziehen und zu entscheiden ob diese Technik auch bei der WM 2018 zum Einsatz kommt.

 

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