Fechten, WM

Bei den deutschen Degenherren gibt es viel Positives durch den Offenbacher Richard Schmidt.

22.07.2017 - 18:16:05

Fecht-WM in Leipzig - Fechter Schmidt holt WM-Bronze - Limbach verpasst Halbfinale. Er holt in Leipzig WM-Bronze. Und mit dem Säbel liefern die deutschen Fechterinnen sehr forsche Auftritte. Anna Limbach wird an ihrem Geburtstag Fünfte.

Leipzig - Couragiert, offensiv, kämpferisch. Der tolle Auftritt von Degenfechter Richard Schmidt bei den Weltmeisterschaften macht Mut für die Zukunft.

Der 25-Jährige aus Offenbach stürmte über die Planchen von Leipzig und wurde erst im Halbfinale von Italiens einstigem Welt-Champion Paolo Pizzo mit 15:10 gestoppt. Es ist die erste deutsche WM-Einzelmedaille mit dieser Herren-Waffe seit Oliver Lückes drittem Platz 2001 in Nimes.

Anna Limbach war die Medaille nicht vergönnt. Die Dormagenerin verpasste an ihrem 28. Geburtstag den Platz auf dem Podest der Allerbesten. «Ich hätte mir gern ein Geburtstagsgeschenk gemacht. Aber erste Acht ist auch super», sagte die EM-Fünfte Limbach nach ihrem Viertelfinalgefecht, das sie gegen Italiens frühere WM-Dritte Irene Vecchi mit 11:15 verlor. Damit bleibt Bronze für Sandra Benad aus dem Jahr 2000 die einzige WM-Säbelmedaille einer Deutschen.

Schmidt, deutscher Meister von 2016, wollte nach seinem Medaillen-Coup erstmal eines: «Den Moment genießen.» Satoru Uyama aus Japan konnte es beim 15:13-Erfolg von Linkshänder Schmidt im Viertelfinale nicht verhindern, dass die deutschen Fans in der Leipziger Arena vor Freude über das Unerwartete fast ausflippten und Schmidt lauthals feierten.

Der Deutsche hatte einen Top-Lauf: 15:5 gegen Maxim Chworost aus der Ukraine, 15:14 gegen den starken Luxemburger Flavio Giannotte, 15:13 gegen den Kasachen Ruslan Kurbanow - schon damit war die Nummer 135 (!) des Weltrankings als erster Deutscher seit Falk Spautz 2013 in ein WM-Viertelfinale mit dem Degen eingezogen. Im Gefecht gegen Pizzo hielt Schmidt bis zum 8:8 mit, geriet aber spätestens beim 10:13 entscheidend in Rückstand.

Anna Limbach musste sich erstmal von Herren-Bundestrainer Vilmos Szabo trösten lassen. Er nahm das Gesicht der 28-Jährigen in die Hände und sagte, sie habe alles gut gemacht. «Dass es am Ende noch nicht ganz reicht, ist schade», meinte Verbandspräsidentin Claudia Bokel. Indes: Rang fünf für die am Fuß verletzte Limbach und Platz 15 für Ann-Sophie Kindler aus Eislingen sind toll. Bokel: «Es waren mutige und beherzte Auftritte.»

Ann-Sophie Kindler wurde mit dem Säbel erst unter den Top 16 von Shihomi Fukushima aus Japan gestoppt. Säbel-Talent Larissa Eifler aus Dormagen verlor wie der Leverkusener Lukas Bellmann mit dem Degen schon in Runde eins. Eifler wurde 55., Bellmann belegte im Schlussklassement Rang 43.

@ dpa.de

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