Tennis, WTA

Am zweiten Turniertag des Saisonfinals der besten Tennis-Damen spielte sich das Geschehen in der Gruppe ohne Angelique Kerber ab.

24.10.2016 - 16:54:05

Radwanska-Pleite zum Auftakt - Kerber von Halep gefordert. Die Nummer eins bereitete sich auf ihre nächste Aufgabe vor. Zwei ihrer Konkurrentinnen lieferten eine Tennis-Krimi ab.

Singapur - Angelique Kerber vergnügte sich beim Saisonfinale mit einer Runde Tennis-Fußball. Für die Weltranglisten-Erste stand in Singapur vor ihrer nächsten Vorrunden-Herausforderung gegen die Rumänin Simona Halep eine lockere Trainingseinheit an.

Vorjahressiegerin Agnieszka Radwanska, als Kerbers größte Rivalin um den Turniersieg in der exklusiven Tennis-Konkurrenz gehandelt, missglückte unterdessen ihr Auftakt in der anderen Gruppe.

Gegen die Last-Minute-Teilnehmerin Swetlana Kusnezowa verlor die Weltranglisten-Dritte nach einem vergebenen Matchball 5:7, 6:1, 5:7. Im ersten Satz hatte Radwanska mit 4:1 vorn gelegen, im entscheidenden dritten Durchgang mit 4:2. «Ich habe einfach versucht, im Match zu bleiben», sagte die 31-jährige Kusnezowa nach ihrer Energieleistung über 2:48 Stunden am zweiten Tag des mit sieben Millionen Dollar dotierten Events.

Nur einen Tag nach ihrer stressigen Anreise gelang ihr ein erster Schritt in Richtung Halbfinale. Erst mit dem Turniersieg in Moskau hatte sich Kusnezowa auf den letzten Drücker den Sprung unter die besten Acht des Jahres gesichert. In Singapur forderte die zweifache Grand-Slam-Siegerin dann eine Regelung, die mehr Zeit zwischen dem letzten Turnier, das für die Qualifikation zählt, und den WTA Finals vorsieht. «Ich glaube, ich habe einen kleinen Nachteil dadurch», hatte die Russin noch gesagt.

Die an eins gesetzte Kerber trifft nach ihrem Auftaktsieg über Dominika Cibulkova an diesem Mittwoch (13.30 Uhr MESZ) in der Roten Gruppe auf Halep. «Sie ist gut drauf», sagte Trainer Torben Beltz. «Man hat auch im Training heute gesehen, dass die Schläge gut kommen und sie bereit ist, gegen Halep ein gutes Spiel zu spielen.»

Gegen die Weltranglisten-Vierte hat die 28-Jährige in diesem Jahr von vier Duellen drei gewonnen, unter anderem auf ihrem Weg bis ins Finale von Wimbledon. Insgesamt lautet die Bilanz gegen die French-Open-Finalistin von 2014 aber 3:4. «Simona Halep macht nicht sehr viele Fehler. Man muss sie unter Druck setzen. Angie muss die sein, die das Spiel diktiert», sagte Beltz.

Kerber trainierte auf dem Centre Court und schloss die Einheit mit einer Partie Fußball-Tennis gegen Physiotherapeut André Kreidler ab. «Sie ist ziemlich locker», berichtete Beltz über den Gemütszustands seines Schützlings.

Mit einem Sieg wäre die Chance auf Kerbers erstmaligen Einzug in die Vorschlussrunde der WTA Championships groß. Jeweils die ersten Beiden der Roten und Weißen Gruppe kommen unter die Top Vier. «Natürlich ist man nicht so fit wie in Australien. Trotzdem weiß ich, dass ich immer noch viel in mir habe», sagte Kerber. Die Spielerin des Jahres bezog sich auf ihren grandiosen Saisonauftakt, als sie überraschend beim ersten Grand-Slam-Turnier in Melbourne triumphierte.

@ dpa.de

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