Golf, British Open

Der Südafrikaner Branden Grace hat mit der 62er-Runde bei der British Open den Eintrag in die Geschichtsbücher des Golfsports sicher.

22.07.2017 - 17:52:05

Kaymer verpasst Aufholjagd - British Open: Grace stellt historischen Rekord auf. Für Martin Kaymer lief es bei bestem Wetter an der englischen Nordwestküste nicht ganz so gut.

Southport - Golfprofi Branden Grace hat bei der 146. British Open in Southport mit einer Traumrunde einen historischen Rekord aufgestellt.

Dem 29-jährigen Südafrikaner gelang bei perfekten äußeren Bedingungen im Royal Birkdale Golf Club mit 62 Schlägen die niedrigste Runde, die jemals bei einem der vier Major-Turniere gespielte wurde. Zuvor lag die Bestmarke bei 63 Schlägen. Auf seiner Rekordrunde spielte Grace auf dem Par-70-Kurs an der Nordwestküste Englands acht Birdies.

«Mir war der Rekord gar nicht bewusst. Mein Caddie sagte dann 'Gratulation, du bist jetzt in den Geschichtsbüchern'. Ich hatte wirklich keine Ahnung», sagte Grace. «Es war eine besondere Runde. Ich habe wirklich sehr gut gespielt.» Durch seine Rekordrunde verbesserte sich Grace in der Gesamtwertung um 43 Plätze auf den vorerst zweiten Rang.

Auch Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer spielte seine bisher beste Runde in Southport - doch für ganz nach vorne reichte es nicht. Der 32-Jährige aus Mettmann beendete seinen dritten Tag auf dem Dünen-Platz mit 70 Schlägen. Das gute Wetter konnte er aber nicht so richtig ausnutzen, mit insgesamt 214 Schlägen fiel der zweifache Major-Sieger vorerst sogar auf den geteilten 55. Rang zurück. Als Kaymer, der seit zwei Monaten Schmerzen in der linken Schulter hat, ins Clubhaus zurückkam, waren die meisten Profis aber noch auf dem Platz unterwegs.

«Heute war der Platz relativ einfach zu spielen», gestand Kaymer nach der Runde. «Aber meine Eisenschläge waren einfach zu weit weg von der Fahne. Dadurch habe ich mir zuwenig Birdie-Chancen erarbeiten können. Das war der Hauptgrund, warum es heute nicht so richtig nach vorn gegangen ist.» Bei all seinen Schläge fehlen ihm «überall so ein paar Prozent.»

@ dpa.de

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