Fußball, Bundesliga

Jens Todt soll es richten.

01.01.2017 - 15:36:05

Beiersdorfer-Nachfolger - Todt soll als HSV-Sportdirektor im Abstiegskampf helfen. Der frühere Bundesligaspieler erhält vom Karlsruher SC die Freigabe für den Hamburger SV. Dort muss er als Sportchef die Winter-Transfers abwickeln.

Hamburg - Die pannenreiche Suche nach einem neuen Manager steht kurz vor dem Ende. Jens Todt soll als neue Sportchef den kriselnden Hamburger SV mit den entscheidenden Transfers im Abstiegskampf retten.

Der Fußball-Zweitligist Karlsruher SC wird den 46-Jährigen für den Hamburger Erstligisten freigeben, bestätigte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. «Wir werden das morgen fixieren. Dann erklären wir die Freigabe», sagte der Chef des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC der Deutschen Presse-Agentur. Er habe gemeinsam mit dem neuen Hamburger Vorstandschef Heribert Bruchhagen die Vereinbarung getroffen.

Auf Todt wartet beim Drittletzten der Tabelle eine schwere Aufgabe. Nach den missglückten Transfers im Sommer für geschätzte 30 Millionen Euro muss der Hamburger SV für den Kampf um den Klassenerhalt verstärkt werden. Vor allem für die Defensive muss der frühere Bundesligaprofi neue Spieler suchen und die Fehler von Peter Knäbel und Dietmar Beiersdorfer korrigieren.

Während der KSC-Boss am ersten Tag des neuen Jahres die grundsätzliche Einigung bestätigte und die schriftliche Fixierung ankündigte, hielt sich der Erstligist noch zurück. Man sei in Gesprächen mit den Karlsruhern, erklärte ein Sprecher des HSV am Neujahrstag. Todt soll am Donnerstag, seinem 47. Geburtstag, mit dem HSV-Tross ins Trainingslager nach Dubai fliegen. Mehrere Medien hatte über die bevorstehende Einigung berichtet.

Für Todt wird es eine Rückkehr. Der Ex-Profi hatte nach seiner aktiven Karriere verschiedene Jobs, unter anderem leitete er kurzzeitig die Nachwuchsabteilung des Hamburger SV. Über den VfL Bochum kam er schließlich zum KSC, der ihn am 24. November freistellte. Nun spart der Club das Gehalt der letzten Monate bis zum Vertragsende. Zudem soll der Club die Einnahmen aus einem Testspiel gegen den HSV erhalten. Wellenreuther wollte das nicht kommentieren.

Der KSC nannte Todts Weigerung für ein gemeinsames Gespräch über die weitere Zusammenarbeit als Grund für die zum damaligen Zeitpunkt überraschende Freistellung. Sein Nachfolger wurde Oliver Kreuzer, der ebenfalls von Karlsruhe nach Hamburg gewechselt war und am 25. November als Spordirektor zurückkehrte.

Beim HSV soll Todt die Nachfolge von Beiersdorfer antreten, der seit der Trennung von Knäbel zunächst als Vorstandschef und als Sportdirektor tätig war. Beiersdorfer war im Dezember als HSV-Boss beurlaubt und als Vorstandschef durch Heribert Bruchhagen ersetzt worden. Die Offerte, weiter als Sportdirektor für den HSV zu arbeiten, lehnte Beiersdorfer ab.

Mit Todts Verpflichtung endet die bereits unter Beiersdorfer begonnene Suche nach einem Sportdirektor. Mehrere Kandidaten sagten ab oder wurden von ihren Clubs nicht freigegeben. Für Aufsehen hatte vor allem der missglückte Abwerbe-Versuche von Nico-Jan Hoogma beim niederländischen Erstligisten Heracles Almelo und Christian Hochstätter beim Zweitligisten VfL Bochum gesorgt.

@ dpa.de

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