Frankfurt/Main (ddp). Das SPD-Vorstandsmitglied Hermann Scheer hat zur Unterstützung der heimischen Solarindustrie ein staatliches Konjunkturprogramm gefordert. In der «Frankfurter Rundschau» (Mittwochausgabe) regte er «den Einbau von Solarstromanlagen auf öffentlichen Gebäuden» an, um der verhaltenen Nachfrage in Deutschland zu begegnen. Zudem solle das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das die Einspeisung von Solarstrom finanziell belohnt, eine Qualitätskomponente aufnehmen, um Billigware künftig von der Förderung auszuschließen.

«Viele Produkte von Billiganbietern können mit der hier gefertigten Ware nicht mithalten», sagte Scheer. «Das liegt daran, dass deutsche Unternehmen viel in eine effiziente Fertigung und die Qualifikation ihrer Mitarbeiter investiert haben. Die qualifizierten Arbeitsplätze sind es auch, die ausländische Solarunternehmen zur Ansiedlung in Deutschland bewegen. Deshalb wäre eine Verlagerung der Produktionsstätten in Niedriglohnländer Unsinn.»

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