München (dapd-bay). Sie fügte hinzu: 'So sieht wohl Integrationsförderung à la CSU aus - die Kinder mit Migrationshintergrund von der Sprachförderung fernhalten, indem sie die Eltern vor die falsche Wahl stellt.'
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hatte am Mittwoch Forderungen aus der Wirtschaft nach einer deutlich stärkeren Zuwanderung von ausländischen Fachkräften zurückgewiesen. Er mahnte, bei drei Millionen Jobsuchenden sei eine Qualifizierungsoffensive notwendig - und keine Zuwanderungsoffensive.
Kohnen entgegnete: 'Wer danach schreit, dass die Jugendlichen in unserem Land besser ausgebildet werden müssen, der muss auch die Grundlagen dafür schaffen - nämlich die Möglichkeit, die deutsche Sprache zu lernen.' Mit der Forderung nach einer 'Herdprämie' mache die CSU aber 'das Gegenteil attraktiv'. Die SPD-Politikerin mahnte, Qualifizierung fange bei frühkindlicher Bildung an.
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