Sozialplan - Erste Annäherung um Sozialplan für Druckzentrum-Beschäftigte: In den Verhandlungen über einen Sozialplan für die Beschäftigten des Druckzentrums Suhl ist es zu ersten Annäherungen zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung gekommen.
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«Die Verhandlungen sind zumindest soweit vorangeschritten, dass die Bildung einer Transfergesellschaft zur Qualifizierung der Beschäftigten prinzipiell nicht mehr strittig ist», sagte die Betriebsratsvorsitzende Cornelia Bauer nach den Gesprächen am Donnerstag. Uneinigkeit bestehe jedoch bei der Laufzeit.

Bauer kündigte an, weitere Termine beim Hauptgesellschafter, dem Süddeutschen Verlag, sowie im Thüringer Wirtschaftsministerium zu nutzen, um eine Einigung zu erwirken.

Betriebsrat und Beschäftigte fordern der Gewerkschaft ver.di zufolge unter anderem Qualifizierungsmaßnahmen über eine Transfergesellschaft sowie Abfindungen. Bislang habe sich die Geschäftsführung einer Aufforderung zu Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag verweigert. Betroffen von der Schließung des Druckzentrums der Zeitung «Freies Wort» sind rund 150 Mitarbeiter.

Die Gesellschafter der Tageszeitung «Freies Wort» sind zu 70 Prozent der Süddeutsche Verlag (SV) in München und zu 30 Prozent die SPD-eigene Medienholding DDvG in Hamburg. 2007 war die «Süddeutsche Zeitung» für 650 Millionen Euro von der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH) Stuttgart übernommen worden.

Nach dem Beschluss zur Schließung des Suhler Druckzentrums hat die Suhler Verlagsgesellschaft ver.di zufolge die Druckaufträge der Tageszeitungen «Freies Wort», «Südthüringer Zeitung» und «Neue Presse» sowie zahlreicher Wochenspiegel zum 1. April an Druckereien in Erfurt und Würzburg vergeben.

Suhl (ddp-lth)