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Metaller machen Druck: Warnstreiks in NRW gestartet

vor 17 Minuten veröffentlicht

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - In der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie laufen seit Mitternacht die ersten Warnstreiks. Beschäftigte der Nachtschichten unter anderem bei den Kölner Fordwerken und der Motorenfabrik Deutz sowie bei Benteler in Paderborn ließen nach Angaben der IG Metall vorübergehend die Arbeit ruhen. Dort mahnte der NRW-Bezirksleiter der IG Metall, Knut Giesler, ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber an: "Heute ist das erst der Anfang. Wir werden in den kommenden Tagen in ganz NRW zeigen, was wir von den Arbeitgebern erwarten", betonte er.

Zum Auftakt der Warnstreiks sollen laut IG Metall am frühen Morgen mehr als 3000 Beschäftigte der Nachtschicht aus 15 nordrhein-westfälischen Betrieben vor den Werkstoren protestiert haben. Allein bei den beiden größten Kundgebungen in den Kölner Fordwerken sollen um Mitternacht rund 1500 Beschäftigte ihre Arbeit für jeweils eine Stunde niedergelegt haben.

Zu den Warnstreiks hatte die Gewerkschaft am Mittwoch aufgerufen, um den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen zu erhöhen. Im weiteren Tagesverlauf soll es in zahlreichen Metallbetrieben unter anderem in Bielefeld, Aachen, Ahlen, Bocholt, Bottrop, Hemer, Münster, Schwerte und Wuppertal zu Arbeitsniederlegungen kommen. Ein Schwerpunkt der Warnstreiks ist Köln. Vor den Werkstoren des Autobauers Ford wollte am Vormittag der zweite Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, zu den Warnstreikenden sprechen.

Für die rund 700 000 Beschäftigten der Branche will die IG Metall 5,5 Prozent mehr Geld, eine sichere Alters- und eine Bildungsteilzeit durchsetzen. In der zweiten Tarifrunde am Dienstag hatten die Arbeitgeber ein Lohnplus von 2,2 Prozent angeboten. Zugleich wollen sie die Altersteilzeit aber halbieren. Eine Bildungsteilzeit lehnten die Arbeitgeber als wirklichkeitsfremd ganz ab. Die IG Metall sprach von einem "völlig unzureichenden" Angebot.

Die Metallarbeitgeber kritisierten das Vorgehen des Tarifpartners und nannten die Arbeitsniederlegungen eine "überzogene Reaktion auf eine faires Angebot". Die Ankündigung von massiven Warnstreiks könne nicht nachvollzogen werden. Die IG Metall "sollte sich konstruktiv mit dem Angebot auseinandersetzen und Bewegung nicht auf der Straße, sondern am Verhandlungstisch zeigen", erklärte der Hauptgeschäftsführer von Metall NRW, Luitwin Mallmann.

Die nächste Verhandlungsrunde ist laut Gewerkschaft am 6. Februar.