Silberpreis unter Druck
10.11.09 | 20:27 Uhr | 13 mal gelesen silberinfo-Marktbericht
Gold: Die Neuigkeiten bezüglich der indischen Goldkäufe führten in der vergangenen Woche zu einem Anstieg des Goldpreises auf über 1100 USD/Unze und damit auf ein neues Rekordhoch. Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 1096,60 USD/Unze, +51,90 USD/Unze gegenüber der Vorwoche. Heute Dienstag erreichte der Kurs kurzzeitig die Marke von 1110 USD/Unze, kam dann aber aufgrund einer leichten Dollarerholung wieder unter Druck und notiert aktuell knapp unter 1100 USD/Unze.
Neben dem Nachhall der News aus Indien und aufgekommenen Gerüchten, dass auch China an Goldkäufen interessiert sei, trug vor allem die ausgeprägte Dollarschwäche zum Höhenflug der Goldnotierungen bei. Zudem nimmt der Markt zurzeit eine (Vermögens-)Inflation vorweg, indem derzeit viele wichtige Indizes kein Halten mehr kennen. Sowohl der Aktienmarkt konnte sich seit März massiv erholen, wie auch die Preise der Edel- und Basismetalle, sowie der Ölpreis. Und dies alles, obwohl eine Erholung der Realwirtschaft derzeit noch nicht absehbar ist.
Nach wie vor empfiehlt es sich insbesondere für kurzfristig orientierte Trader, eine gewisse Vorsicht walten zu lassen, denn der Goldmarkt ist jetzt stark überkauft. Genau beobachten sollte man in den nächsten Tagen die Goldminen-Aktien. Eine sich abzeichnende Divergenz an diesem Markt ist ein Warnsignal, welches in der Vergangenheit oft auf eine sich anbahnende Korrektur hinwies.
Der Goldminenindex HUI konnte sich in der letzten Woche um mehr als 50 Punkte erholen und notiert heute Dienstag bei rund 455 Punkten.
Silber: Während der Goldpreis aktuell nahe an einem neuen Allzeithoch notiert, vermochte der Silberpreis bisher das bisherige Jahreshoch von 2009 noch nicht zu übertreffen. Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 17,39 USD/Unze, und die gestrige starke Erholung wurde heute durch starke Kursverluste wieder zunichte gemacht. Heute Dienstagabend wird eine Feinunze Silber am Spotmarkt bei rund 17,20 USD/Unze gehandelt.
Der Silberpreis hinkt nun schon seit Wochen dem Goldpreis hinterher; während Letzterer dank verschiedener guter Neuigkeiten und dem sehr schwachen US-Dollar Stärke zeigt, vermag der Silberpreis nicht im üblichen Ausmass davon zu profitieren und zeigte heute mit starken Verlusten sogar eine ausgeprägte relative Schwäche. Dies ist ein deutliches Warnzeigen; sollte am Goldmarkt ein Kursrückgang anstehen, so ist am Silbermarkt mit einer deutlichen Korrektur zu rechnen.
Neben der Tatsache, dass Silber aufgrund der Goldtransaktionen der Zentralbanken derzeit etwas im Schatten von Gold steht, könnte auch die Stagnation bei den Investitionen in die Silber-ETFs zur aktuellen Silberpreis-Schwäche beigetragen haben; die diese konnten seit August kaum mehr nennenswerte Neuinvestitionen verzeichnen.
Der grösste Silber-ETF, der iShares Silver ETF hat laut den offiziellen Angaben ein aktuelles Inventar von 281,00 Millionen Unzen, rund 130'000 Unzen tiefer als in der Vorwoche. Der Silberminen-Index SIX schloss am Dienstag bei einem Stand von 83.12 Punkten, +5,27 Punkte gegenüber letztem Dienstag.
Platin: Am Freitagabend musste am Spotmarkt für eine Feinunze Platin 1343 USD/Unze bezahlt werden, +19 USD/Unze gegenüber der Vorwoche. Heute Dienstagabend wird der Kurs kaum verändert notiert. Insgesamt zeigt der Platinmarkt in den letzten Monaten eine relative Schwäche; zwar entwickelte er sich parallel zu den anderen Edelmetallen aufwärts, bildlich gesprochen allerdings mit ‚angezogener Handbremse’. Wir sehen im Schwestermetall Palladium derzeit die grösseren Chancen für Investoren.
Palladium: Der Schlusskurs für eine Feinunze Palladium lag am Freitag bei 329 USD/Unze, genau +10 USD/Unze höher als eine Woche zuvor. Bis heute Dienstag konnte der Kurs auf aktuell 332 USD/Unze ansteigen; Palladium zeigt damit gegenüber dem Schwestermetall Platin weiterhin eine relative Stärke. Diese ist ein positives Signal, welches darauf hinweist, dass viele Investoren erkennen, dass der Palladiumpreis im Vergleich zum Platinpreis noch ein deutliches Aufholpotenzial hat.
Verkaufspreise von Barren und Münzen: Ein Kilogramm Gold kostete am Dienstag Abend in Zürich CHF 35’979.-, für einen „Maple Leaf“ aus Gold wurden CHF 1181.- verlangt (Quelle UBS Zürich). In Frankfurt mussten € 23'901,80.-, bzw. € 783,75.- dafür bezahlt werden (Quelle Dresdner Bank).
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Neben dem Nachhall der News aus Indien und aufgekommenen Gerüchten, dass auch China an Goldkäufen interessiert sei, trug vor allem die ausgeprägte Dollarschwäche zum Höhenflug der Goldnotierungen bei. Zudem nimmt der Markt zurzeit eine (Vermögens-)Inflation vorweg, indem derzeit viele wichtige Indizes kein Halten mehr kennen. Sowohl der Aktienmarkt konnte sich seit März massiv erholen, wie auch die Preise der Edel- und Basismetalle, sowie der Ölpreis. Und dies alles, obwohl eine Erholung der Realwirtschaft derzeit noch nicht absehbar ist.
Nach wie vor empfiehlt es sich insbesondere für kurzfristig orientierte Trader, eine gewisse Vorsicht walten zu lassen, denn der Goldmarkt ist jetzt stark überkauft. Genau beobachten sollte man in den nächsten Tagen die Goldminen-Aktien. Eine sich abzeichnende Divergenz an diesem Markt ist ein Warnsignal, welches in der Vergangenheit oft auf eine sich anbahnende Korrektur hinwies.
Der Goldminenindex HUI konnte sich in der letzten Woche um mehr als 50 Punkte erholen und notiert heute Dienstag bei rund 455 Punkten.
Silber: Während der Goldpreis aktuell nahe an einem neuen Allzeithoch notiert, vermochte der Silberpreis bisher das bisherige Jahreshoch von 2009 noch nicht zu übertreffen. Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 17,39 USD/Unze, und die gestrige starke Erholung wurde heute durch starke Kursverluste wieder zunichte gemacht. Heute Dienstagabend wird eine Feinunze Silber am Spotmarkt bei rund 17,20 USD/Unze gehandelt.
Der Silberpreis hinkt nun schon seit Wochen dem Goldpreis hinterher; während Letzterer dank verschiedener guter Neuigkeiten und dem sehr schwachen US-Dollar Stärke zeigt, vermag der Silberpreis nicht im üblichen Ausmass davon zu profitieren und zeigte heute mit starken Verlusten sogar eine ausgeprägte relative Schwäche. Dies ist ein deutliches Warnzeigen; sollte am Goldmarkt ein Kursrückgang anstehen, so ist am Silbermarkt mit einer deutlichen Korrektur zu rechnen.
Neben der Tatsache, dass Silber aufgrund der Goldtransaktionen der Zentralbanken derzeit etwas im Schatten von Gold steht, könnte auch die Stagnation bei den Investitionen in die Silber-ETFs zur aktuellen Silberpreis-Schwäche beigetragen haben; die diese konnten seit August kaum mehr nennenswerte Neuinvestitionen verzeichnen.
Der grösste Silber-ETF, der iShares Silver ETF hat laut den offiziellen Angaben ein aktuelles Inventar von 281,00 Millionen Unzen, rund 130'000 Unzen tiefer als in der Vorwoche. Der Silberminen-Index SIX schloss am Dienstag bei einem Stand von 83.12 Punkten, +5,27 Punkte gegenüber letztem Dienstag.
Platin: Am Freitagabend musste am Spotmarkt für eine Feinunze Platin 1343 USD/Unze bezahlt werden, +19 USD/Unze gegenüber der Vorwoche. Heute Dienstagabend wird der Kurs kaum verändert notiert. Insgesamt zeigt der Platinmarkt in den letzten Monaten eine relative Schwäche; zwar entwickelte er sich parallel zu den anderen Edelmetallen aufwärts, bildlich gesprochen allerdings mit ‚angezogener Handbremse’. Wir sehen im Schwestermetall Palladium derzeit die grösseren Chancen für Investoren.
Palladium: Der Schlusskurs für eine Feinunze Palladium lag am Freitag bei 329 USD/Unze, genau +10 USD/Unze höher als eine Woche zuvor. Bis heute Dienstag konnte der Kurs auf aktuell 332 USD/Unze ansteigen; Palladium zeigt damit gegenüber dem Schwestermetall Platin weiterhin eine relative Stärke. Diese ist ein positives Signal, welches darauf hinweist, dass viele Investoren erkennen, dass der Palladiumpreis im Vergleich zum Platinpreis noch ein deutliches Aufholpotenzial hat.
Verkaufspreise von Barren und Münzen: Ein Kilogramm Gold kostete am Dienstag Abend in Zürich CHF 35’979.-, für einen „Maple Leaf“ aus Gold wurden CHF 1181.- verlangt (Quelle UBS Zürich). In Frankfurt mussten € 23'901,80.-, bzw. € 783,75.- dafür bezahlt werden (Quelle Dresdner Bank).
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