Der 41-Jährige bestritt, sich an dem Jungen vergangen zu haben.
Den Angaben zufolge ist der Tatverdächtige einschlägig polizeibekannt. 2006 war wegen sexuellen Missbrauchs gegen ihn ermittelt worden. Insgesamt sei er wegen 25 verschiedener Delikte in Erscheinung getreten.
Die kriminaltechnische Untersuchung der Wohnung und die ärztliche Untersuchung des Jungen hätten bisher keine neuen Erkenntnisse geliefert. Der Siebenjährige befinde sich derzeit bei seiner Mutter. Ihm gehe es den Umständen entsprechend gut.
Der Junge war am Dienstagabend nicht vom Einkaufen zurückgekehrt. Daraufhin fahndete die Polizei in der Nacht zu Mittwoch mit einem Großeinsatz nach ihm. Rund 70 Beamte waren daran beteiligt. Bei der groß angelegten Suchaktion durchkämmten die Rettungskräfte mit mehreren Fährtenhunden sämtliche Parks und Spielplätze in Weimar. Auch Lautsprecherdurchsagen und ein Hubschrauber kamen zum Einsatz. Am Mittwochmorgen wurde der Siebenjährige auf dem Weg zu seiner Schule gefunden.
ddp


Forum
Facebook
Twitter





















