Der Präsident des sächsischen Fußballverbandes, Klaus Reichenbach, sagte, die Zahl der Risikospiele müsste verringert werden. Fanprojekte leisteten dabei einen wichtigen Beitrag. Jährlich stellt Sachsen den Angaben zufolge für die Fansozialarbeit 300 000 Euro zur Verfügung. Hinzu kommt Geld der Kommunen und von DFB und DFL, so dass den Vereinen pro Saison für Projekte fast eine Million Euro zur Verfügung steht.
Auf der Tagung wurde auch die Einführung eines sogenannten Sicherheitseuros bei Risikospielen diskutiert. Das Geld könne in die Polizeiarbeit bei Fußballspielen fließen, sie aber nicht komplett finanzieren, sagte Reichenbach. Die damit erhöhten Eintrittspreise sollten in erster Linie das Bewusstsein der Fans schärfen, um am Ende die Zahl der Risikospiele zu senken.
Besonders viele «gewaltsuchende Fans» gibt es den Angaben zufolge trotz eines Rückgangs beim 1. FC Lokomotive Leipzig mit 80 registrierten Personen und beim SG Dynamo Dresden mit 75 registrierten Personen. Hinzukommen bei Dynamo 500 und bei dem Leipziger Verein 200 «gewaltgeneigte Fans».
ddp/ror/kos

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