Bei einer ärztlichen Untersuchung seien schwerste Schädigungen des Kindes und eine Gefahr für das Leben der Mutter festgestellt worden, sagte der Caritas-Direktor. Die Schwangerschaft sei daher in der 24. Woche beendet worden, um das Leben der Mutter nicht zu gefährden. Die Mutter der Patientin habe als gesetzliche Betreuerin dem Schwangerschaftsabbruch zugestimmt.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch. Der Täter soll mit Hilfe von DNS-Analysen gefunden werden. Vor einer Woche hatten erste DNS-Abgleiche mit den Speichelproben von vier Männern aus dem Umfeld der Frau keine Übereinstimmung ergeben. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal kündigte an, weitere freiwillige Speichelproben von männlichen Personen aus dem näheren Umfeld der Patientin zu nehmen.
Die 40-jährige Patientin leidet nach einem Unfall an einem Schädel-Hirn-Trauma. Ihre Schwangerschaft war Ende März entdeckt worden. Die Pflegeeinrichtung stellte daraufhin Strafanzeige gegen unbekannt. Die Frau ist in einer Abteilung untergebracht, die sich um jüngere, schwerst pflegebedürftige Menschen kümmert.
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