170 Euro brutto pro Monat Amtszulage für Hauptschulleiter sei für diese verantwortungsvolle Aufgabe keine angemessene Bezahlung.

Die zusätzliche Leitungszeit, die den Schulleitern neben ihrer Unterrichtszeit im Rahmen der Qualitätsoffensive gewährt werde, sei zu begrüßen, sagte Moritz vor rund 400 Schulleitern aus dem ganzen Land. Es bestehe aber immer noch das Problem, dass vor allem die Schulleitungen an den vielen kleinen Schulen behandelt würden, als sei Schulleitung «ein Nebenjob».

Die Schulleitungen bräuchten mehr Zeit und bessere Qualifizierungsangebote. «Was nützt den Schulleitungen der größere Gestaltungsspielraum für die Schulen, wenn gleichzeitig mehr statt weniger Bürokratie entsteht und die Schulleiterinnen und Schulleiter ihre kostbare Zeit nicht für die Qualitätsentwicklung, sondern zum Ausfüllen von Statistiken und zum Studium von Vorschriften einsetzen müssen», sagte Moritz.

Die stellvertretenden GEW-Landesvorsitzende Barbara Haas wies darauf hin, dass sich mittlerweile kaum Bewerber für Schulleitungsstellen fänden, Stellen wiederholt ausgeschrieben werden müssten und auch nicht die am besten geeigneten Kollegen als Führungskräfte bestellt würden.

Stuttgart (ddp-bwb)