Magdeburg (dapd-lsa).
Untersucht wurden tot geborene Lämmer. Die betroffenen Betriebe müssen laut Ministerium nicht gesperrt werden. Es sei auch nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Fälle hinzukämen.
Das für Menschen ungefährliche Virus befällt den Angaben zufolge vor allem Rinder, Schafe und Ziegen. Die Verbreitung erfolgt vermutlich durch Insekten wie Mücken oder Gnitzen. Die Krankheit werde offenbar nicht von Tier zu Tier übertragen. Neben Deutschland sind auch Belgien, Großbritannien, Frankreich und die Niederlande betroffen.
Die Erkrankung zeigt sich durch Milchrückgang, Fieber und Durchfall bei den Tieren. Sie kann zu Früh- oder Totgeburten sowie zu missgebildeten Lämmern und Kälbern führen. Eine Therapie der erkrankten Tiere sei derzeit nicht möglich, hieß es. An der Entwicklung eines Impfstoffes werde gearbeitet.
dapd


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