Friedel hatte in seiner ersten Dresdner Spielzeit mehrere Hauptrollen übernommen, so Ibsens Peer Gynt, Schillers Don Carlos und Goethes Wilhelm Meister. Zudem wurde er mit seiner ersten Filmhauptrolle in Michael Hanekes preisgekrönter Produktion «Das weiße Band» international bekannt.
Mehlhorn sagte, die Auswahl von Friedel bedeute eine Rückkehr zur Förderung junger Schauspieler. Von 2004 bis 2008 seien mit Ahmad Mesgarha, Christine Hoppe und Dirk Glodde eher verdienstvolle Schauspieler ausgezeichnet worden. Die Preissumme entspricht nach Angaben von Mehlhorn rund einem Drittel des Jahresetats des Vereins.
Die Laudatio auf den Preisträger soll Staatsschauspiel-Intendant Wilfried Schulz halten, der Friedel 2006 von München ans Schauspiel Hannover geholt und ihn auch 2009 in Dresden fest verpflichtet hatte. Schulz hält Friedel für «ein lebendes Beispiel, dass Regie- und Schauspielertheater sich sehr gut ergänzen können».
Der nach dem früheren Dresdner Theaterintendanten Erich Ponto (1884-1957) benannte Preis wird seit 1999 vom Förderverein verliehen - bis 2004 im Jahresrhythmus, seither aller zwei Jahre.
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