Aus der Analyse dieser Staubstrukturen erhoffen sich Astronomen Hinweise auf die Kräfte, die unsere Galaxie formen und Sternengeburten auslösen, wie die Europäische Raumfahrtagentur ESA am Mittwoch in Paris mitteilte.
Die Falschfarben-Bilder sind ein Nebenprodukt der eigentlichen «Planck»-Mission, das «Echo des Urknalls» so genau wie nie zuvor zu vermessen. Diese sogenannte kosmische Hintergrundstrahlung ist der bis heute messbare Rest des Urknall-Feuerballs, der inzwischen auf rund minus 270 Grad Celsius abgekühlt ist.
Bei der Untersuchung des Urknall-Echos kann «Planck» auch die Temperatur kalter Staubteilchen messen. Das Satellitenbild zeigt ein komplexes Netz bis zu minus 260 Grad kalter Staubwolken mit etwas wärmeren Staubklumpen, in denen künftig Sterne entstehen werden. Ein Band von einige Dutzend Grad wärmerem Staub zieht sich entlang der Zentralebene unserer Milchstraße. «Wie diese Strukturen diese speziellen Formen bekommen, ist noch nicht gut verstanden», erläuterte «Planck»-Projektwissenschaftler Jan Tauber von der ESA.
Paris (dpa)






























