König verwies darauf, dass in Kirchheim fast wöchentlich rechtsextreme Veranstaltungen und Konzerte stattfänden. Nachdem die Neonaziszene in Thüringen wichtige Immobilien und Anlaufpunkte in Jena und Pößneck zunächst verloren habe, müsse sich die Aufmerksamkeit der Demokraten auf die Rückzugsorte der Rechtsextremisten in dörflichen Regionen richten, mahnte sie.
Die Linke-Politikerin forderte die Landesregierung auf, «ihren Erklärungen nun Taten folgen zu lassen und zügig ein Landesprogramm gegen Rechtsextremismus aufzulegen und umzusetzen». Insbesondere müssten Initiativen gegen Rechtsextremismus in strukturschwachen Regionen gestärkt werden. Auch von den Kommunalpolitikern im Ilm-Kreis wünsche sie sich stärkeres Engagement vor Ort.
Erfurt (ddp-lth)


























