Rückkehr - Stadt Eberswalde streitet mit ver.di um Haustarifvertrag: Dienstleistungsgewerkschaft ver.di besteht bisher auf Rückkehr zum Regeltarifvertrag Die Stadt Eberswalde streitet mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di um die Verlängerung ihres Haustarifvertrages. Dieser regelt verkürzte Arbeitszeiten mit einem fünfprozentigen Gehaltsverzicht für alle Mitarbeiter und soll im Jahr 2010 auslaufen.
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«Wir fordern von der Gewerkschaft, einer Verlängerung bis 2012 zuzustimmen, weil wir ansonsten über 20 Mitarbeiter der Stadt betriebsbedingt kündigen müssten», sagte der stellvertretende Bürgermeister Bellay Gatzlaff (parteilos) am Freitag. Die Stadt sei nicht in der Lage, die 650 000 Euro zusätzlichen Personalkosten, die bei einer Rückkehr zum Regeltarif entstehen würden, zu finanzieren.

Bislang habe die Gewerkschaft dies abgelehnt und vollen Lohn bei voller Arbeitszeit gefordert. Gatzlaff sagte: «Mehr als 80 Prozent unserer Mitarbeiter haben mit einer Unterschriftenliste von der Gewerkschaft die Haustarifverlängerung gefordert, um Entlassungen zu vermeiden. Auch der Personalrat hat sich dafür ausgesprochen.» Am 30. November sollen die Verhandlungen mit ver.di fortgesetzt werden.

Eberswalde (ddp-lbg)