Von den geplanten Standort-Aufgaben sind vor allem Niederlassungen in China, Taiwan, Indien, Korea und Singapur betroffen. Am Standort Hohenstein-Ernstthal, wo heute etwa 420 Mitarbeiter beschäftigt werden, sollen aufgrund der andauernden Krise in der Solarindustrie rund 15 Prozent der Stellen gestrichen werden. Der Vorstand bedauere diese Maßnahmen außerordentlich, halte diese aber für unausweichlich, um die Wettbewerbsfähigkeit in einem immer härteren Marktumfeld sicherzustellen, hieß es in der Mitteilung.
Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2011 belief sich nach Unternehmensangaben auf 141 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit minus 107 Millionen Euro stark unter dem Vorjahreswert von minus 27,3 Millionen Euro. Für 2011 habe sich laut der Mitteilung ein EBIT von minus 14 Millionen Euro ergeben. Das Konzernergebnis ging auf minus 123 Millionen Euro zurück (2010: -25,8 Millionen Euro). Aufgrund des negativen Ergebnisses reduzierte sich das Eigenkapital von 251 Millionen Euro auf 127 Millionen Euro. Weitere Zahlen und Details will der Konzern im Geschäftsbericht 2011 am 22. März veröffentlichen.


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