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"Rennes (dpa) - Der Tod eines Versuchsteilnehmers bei einem Medikamententest ist aus Sicht der französischen ..."

Trotz Todesfall: Kein Stopp von Medikamententests
Bild: © Die Firma Biotral in Rennes führte den sogenannten Phase1-Test durch. Foto: Thomas Bregardis
Trotz Todesfall: Kein Stopp von Medikamententests
Rennes (dpa) - Der Tod eines Versuchsteilnehmers bei einem Medikamententest ist aus Sicht der französischen Regierung kein Grund für einen Stopp klinischer Erprobungen. «Es gibt ein großes, massives Problem, das beispiellos ist in Frankreich», sagte Gesundheitsministerin Marisol Touraine am Montag dem französischen Sender RTL, «wir müssen verstehen, was passiert ist, aber es gibt keinen Grund, sämtliche klinischen Tests zu unterbrechen».

Touraine kritisierte zugleich einen aus ihrer Sicht zu späten Alarm durch das Labor, in dem das Medikament an gesunden Freiwilligen getestet wurde. «Angesichts eines so schweren Falles wurde vom Labor erwartet, sich schneller an die Gesundheitsbehörden zu wenden.» Den Opfern sicherte Touraine Unterstützung durch Staat, Labor und Versicherungen zu.

Am Sonntag war ein Versuchsteilnehmer gestorben, der nach der Einnahme des getesteten Wirkstoffs zunächst für hirntot erklärt worden war. Fünf weitere Patienten werden im Krankenhaus behandelt. Vier von ihnen sollen unter neurologischen Beschwerden leiden, die nicht näher beschrieben wurden. Touraine bezeichnete den Zustand der Patienten am Montag als «stabil».

Französische Gesundheitsbehörden und die Justiz untersuchen die genauen Ursachen des Unglücks. Mitarbeiter der Aufsichtsbehörde IGAS, der für Medikamentensicherheit zuständigen Behörde ANSM und der Polizei haben dafür das Labor der Firma Biotrial in Rennes durchsucht und Mitarbeiter befragt. Das Unternehmen hatte das Medikament getestet.

Seit vergangenem Juli hatten dabei 90 gesunde Menschen den Wirkstoff des portugiesischen Herstellers Bial bekommen. Am Freitag war bekanntgeworden, dass sechs Versuchsteilnehmer im Alter zwischen 28 und 49 Jahren ins Krankenhaus mussten und einer von ihnen für hirntot erklärt wurde. Ein Mensch ist hirntot, wenn das Groß- und Kleinhirn sowie der Hirnstamm unwiederbringlich nicht mehr funktionieren.

Biotrial-Chef François Peaucelle sprach von «unvorhersehbaren, ungeklärten und unerklärlichen Ereignissen». Der Wirkstoff soll nach früheren Angaben Touraines auf Stimmungsschwankungen und Angstgefühle sowie auf motorische Störungen bei neurodegenerativen Erkrankungen abzielen. Neurodegenerative Erkrankungen sind meist langsam fortschreitende Erkrankungen des Nervensystems, bei denen immer mehr Nervenzellen verloren gehen - wie etwa bei Parkinson. Der Hersteller selbst sprach von einem Wirkstoff im «Schmerzbereich».

Wirkstoffe werden bis zur Marktzulassung umfangreich in mehreren Phasen getestet. Das Mittel aus Frankreich befand sich in Phase 1. Dabei wird ein Stoff erstmals an gesunden Freiwilligen auf Verträglichkeit getestet.

wallstreet-online.de schreibt dazu: LONDON, October 31, 2016 /PRNewswire/ -- Arix Bioscience plc (Arix Bioscience), ein weltweit tätiges Unternehmen aus dem Bereich Gesundheit und Biowissenschaften, das die Innovation in der Medizin vorantreibt, gab heute bekannt, dass Dr . Arix Bioscience ernennt Dr. Franz B. Humer zum Senior Independent Director. Franz B. Humer zu seinem Senior Independent Director ernannt wurde. Dr. Humer ist eine der weiterlesen ...

Weitere Nachricht dazu von wallstreet-online.de: Atlanta (pte001/21 09 2016/06:00) - Lachen ist gerade für ältere Menschen die beste Medizin, wie Forscher des Gerontology Institute at Georgia State http://gerontology gsu edu ermittelt haben . Lachende Senioren halten sich eher körperlich fit. Denn Lachen in Kombination mit leichter körperlicher Aktivität verbessert die psychische Gesundheit von Senioren. Zusätzlich steigern sich Motivation und weiterlesen ...

dpa.de schreibt weiter: PARIS (dpa-AFX) - Die seit Wochen anhaltenden Proteste gegen eine in Frankreich geplante Arbeitsmarktreform treffen nun auch die Autofahrer . Spritmangel wegen Protesten - Rationiertes Benzin in Frankreich. Zur Sicherung der Energieversorgung wurde in mehreren Departements von Bretagne und Normandie im Nordwesten des Landes die Benzinabgabe an Tankstellen rationiert. Autos dürfen vorläufig nur 20 Liter, Lastwagen 150 Liter Sprit tanken, wie es in einer Verordnung etwa der Präfektur in Rennes vom Freitag heißt. weiterlesen ...

Dazu meldet dpa.de: BERLIN (dpa-AFX) - Bei Fragen der Gesundheit suchen immer mehr Menschen Rat im Internet . ROUNDUP/Marktforscher: Internet wichtigster Gesundheitsratgeber. "Das Internet ist zum wichtigsten Gesundheitsratgeber der Deutschen geworden. Doch Politik und Wissenschaft nehmen dies kaum zur Kenntnis", kritisiert der Gesundheits-Marktforscher Alexander Schachinger in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Andere Länder hätten die digitalen Technologien "längst erfolgreicher in die offizielle Gesundheitsversorgung integriert". weiterlesen ...

aerztezeitung.de schreibt dazu: Berlin: 4. Kongress zu Meditation & Wissenschaft weiterlesen ...

Weitere Nachricht dazu von ruhrnachrichten.de: Funke Mediengruppe bündelt Berichterstattung weiterlesen ...

shortnews.de berichtet: Brennpunkte: Frankreich: Balkon bricht ab - Vier Tote, vierzehn Verletzte weiterlesen ...

Dazu meldet spiegel.de weiter: World-Health-Summit-Gründer Ganten: Mediziner tragen nur fünf Prozent zur Weltgesundheit bei weiterlesen ...

shortnews.de meldet: Brennpunkte: Putin kommt zum Krisen-Treffen in Berlin weiterlesen ...

Weitere Nachricht dazu von heute.de: Forscher an den kleinsten Maschinen der Welt weiterlesen ...

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