Nach Angaben der Zeitung kamen die Waffen aus dem Iran.
Die Hamburger Reederei Bartels, der die «Francop» gehört, bestätigte, dass das Schiff von der israelischen Marine südlich von Zypern aufgegriffen und durchsucht worden sei, wies aber jegliche Verantwortung von sich. Das Schiff fahre seit etwa zwei Monaten für den Charterer United Feeder Services (UFS), der alle «mit der Buchung der Ladung zusammenhängenden Aufgaben in eigener Verantwortung» wahrnehme. Der Zeitchartervertrag mit UFS verbiete es jedoch, Ladung auf dem Schiff zu transportieren, «welche im Wiederspruch zu UN-Resolutionen» stehe.
Nach Angaben der Reederei sei das Schiff nach Ashdod (Israel) eskortiert worden, wo einige Container gelöscht worden seien. Am Mittwochabend habe das Schiff den Hafen von Ashdod in Richtung Zypern verlassen. Die Reederei habe bislang noch keine Kenntnis darüber, was sich in den Containern befunden habe. Eigenen Angaben zufolge habe weder die Reederei noch der Kapitän des Schiffes zu irgendeinem Zeitpunkt von Waffen gewusst.
München (ddp)


























