Er forderte ein Straßenerhaltungs-Management. So könnten Einsparungen in Millionenhöhe erzielt werden.

Zudem beklagte Meyer-Abich den zunehmenden Substanzverlust am Thalia Theater aufgrund der auf 30 Jahre angesetzten Renovierungszeit des Gebäudes. Zehn Jahre nach Renovierungsbeginn sei dadurch zusätzlich zu den 22 Millionen Euro Renovierungskosten bereits ein Fehlbedarf von mindestens vier Millionen Euro entstanden. Auch beim 2004 fertiggestellten Rechtshaus der Universität Hamburg seien entgegen den haushaltsrechtlichen Vorgaben Ausgaben für die «laufende Bauunterhaltung» unberücksichtigt geblieben.

Desweiteren kritisierte der Rechnungshof den Umgang von staatlichen Leistungen im Bildungsbereich. So falle etwa an Gesamtschulen Unterricht aus, obwohl die einzelnen Schulen zum Jahresende über neun Millionen Euro an Vertretungsmitteln in das nächste Haushaltsjahr übertragen hätten, sagte Meyer-Abich. Zudem fehle es bei Berufsvorbereitungsschulen, außerschulischen Beratungs- und Integrationsangeboten an Bedarfsanalysen und Erfolgskontrollen.

Hamburg (ddp-nrd)