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PARIS/LONDON - Die Börsen Europas sind überwiegend mit Gewinnen in den August gestartet

vor 32 Minuten veröffentlicht

Europa Schluss: Überwiegend Gewinne - Kursrutsch in Athen. Wirtschaftsdaten aus der Eurozone sowie Geschäftszahlen von Unternehmensseite lieferten positive Impulse. Der Leitindex der Eurozone EuroStoxx 50 stieg am Montag um 0,96 Prozent auf 3635,40 Punkte. Er knüpfte damit an seine jüngste Erholung an, nachdem er im Juli um mehr als 5 Prozent zugelegt hatte.

In Paris kletterte der CAC 40 am Montag um 0,75 Prozent auf 5120,52 Punkte nach oben. Der britische FTSE-100-Index fiel hingegen um 0,11 Prozent auf 6688,62 Punkte. Er litt unter der Schwäche von Bergbauwerten, denen der fortgesetzte Rohstoffpreisverfall zu schaffen machte.Die Blicke der Anleger richteten sich zudem nach Athen, wo der Handel an der Börse nach mehr als einem Monat Zwangspause wieder aufgenommen wurde. Grund der Pause war die Zuspitzung der Griechenland-Krise gewesen. Am Montag kam es dann auch zu dem von Experten erwarteten Kurseinbruch: Der Athex-Composite-Index knicke um 16 Prozent ein.Mit dem Handel an der griechischen Börse fällt ein wichtiger Unsicherheitsfaktor weg", sagte Marktexperte Jens Klatt vom Analysehaus DailyFX mit Blick auf den europäischen Aktienmarkt. Einige Anleger hätten wohl noch größere Verluste erwartet.Zudem war die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone im Juli besser als erwartet ausgefallen. Die Zeichen stehen weiter auf Wirtschaftswachstum. Schlechte Konjunkturdaten aus China rückten in den HIntergrund. Hier war die Stimmung in den Chef-Etagen der herstellenden Unternehmen auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen.Spitzenreiter im Branchentableau war der Index der Lebensmittel- und Getränkehersteller mit einem Plus von 1,61 Prozent. Die Aktien von Heineken legten in Amsterdam nach der Vorlage von Geschäftszahlen um 5,56 Prozent zu. Der weltweit drittgrößte Bierproduzent profitiert weiter vor allem vom Bierdurst in den Schwellenländern. Im EuroStoxx 50 zog der Kurs des Getränkekonzerns AB Inbev im Kielwasser um mehr als 2 Prozent an.Die Aktien von Europas größter Bank HSBC gewannen 0,28 Prozent. Zwar musste das Institut auch wegen neuer Rückstellungen für Rechtsrisiken in der ersten Jahreshälfte einen leichten Gewinnrückgang verbuchen. Im operativen Geschäft ging es aber aufwärts.Schwach präsentierten sich dagegen die Rohstoffwerte. Ihr Index war mit minus 1,58 Prozent abgeschlagenes Schlusslicht in der Branchenübersicht. Im britischen FTSE 100 sackten die Papiere des Bergbaukonzerns BHP Billiton um fast 4 Prozent ab. Die Anteilsscheine des Konkurrenten Glencore knickten um 3,68 Prozent ein, die von Rio Tinto fielen um mehr als 2 Prozent.