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"Princeton (dpa) - Immer mehr wei√üe US-B√ľrger sterben schon um die 50 herum "

Drogen und Alkohol:¬†Viele wei√üe Amerikaner sterben fr√ľh
Bild: © Eine Studie zeigt, dass ungew√∂hnlich viele arme wei√üe Amerikaner bereits im mittleren Alter sterben. Foto: David Ebener/Archiv
Drogen und Alkohol:¬†Viele wei√üe Amerikaner sterben fr√ľh
Princeton (dpa) - Immer mehr wei√üe US-B√ľrger sterben schon um die 50 herum.

Vor allem unter √§rmeren und schlecht gebildeten Wei√üen im Alter von 45 bis 54 Jahren steige die Zahl der Todes- und auch Krankheitsf√§lle, bilanziert eine Studie in den ¬ęProceedings¬Ľ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (¬ęPnas¬Ľ). Gr√ľnde seien Drogen- und Alkoholvergiftung, Suizid sowie Lebererkrankungen, schreiben die Gesundheits√∂konomen Anne Case und Angus Deaton von der Princeton University. Von den Afro-Amerikanern und Latinos in den USA¬†aber auch von den Deutschen √ľberleben dagegen immer mehr Menschen dieses Alter.

Die Forscher werteten f√ľr ihre Metaanalyse die Daten von 45- bis 54-J√§hrigen aus mehreren gro√üen US-Gesundheitssurveys f√ľr den Zeitraum 1999 bis 2013 aus. Dabei zeigte sich bei der wei√üen Bev√∂lkerung ein deutlicher Zusammenhang zwischen Bildung und Gesundheit: Unter denjenigen, die eine Highschool - in den USA eine Gesamtschule - oder weniger absolviert hatten, vervierfachte sich in dem Zeitraum die Todeszahl durch Alkohol oder Drogen. Es gab 80 Prozent mehr Suizide und 50 Prozent mehr Tote durch Leberleiden. Insgesamt stieg die Todesrate im mittleren Alter in dieser Gruppe um 22 Prozent an.

Unter den Menschen mittleren Alters, die zumindest zeitweise ein College besucht hatten, blieb die Todesrate nach 1998 unver√§ndert, w√§hrend sich die Zahlen bei wei√üen Amerikanern mit Hochschulabschluss sogar etwas verringerten. Unterm Strich zeigte sich f√ľr diese Altersklasse dennoch eine steigende Tendenz von etwa 0,5 Prozent pro Jahr. Die Zahl stieg f√ľr alle wei√üen Amerikaner mittleren Alters im Untersuchungszeitraum von etwa 380 Todesf√§llen pro 100¬†000 Menschen auf rund 410 pro 100¬†000.

¬ęW√§re die wei√üe Mortalit√§tsrate f√ľr das Alter 45 bis 54 Jahre auf dem Stand von 1998 geblieben, h√§tten 96 000 Todesf√§lle in den Jahren 1999 bis 2013 verhindert werden k√∂nnen¬Ľ, schreiben die Autoren. H√§tte sich der Abw√§rtstrend bei den Todesf√§llen von 1979 bis 1998 fortgesetzt, w√§ren es sogar fast 500 000 gewesen. ¬ęDas entspricht der Zahl der Menschen, die bis 2015 in den USA¬†durch Aids ihr Leben verloren haben.¬Ľ

Die hohen Todesraten gehen einher mit einem Anstieg an Krankheiten: Viele Weiße der Altersgruppe beklagen körperliche und psychische Probleme. Die Zahl der Arbeitsunfähigen steigt. Rechnet man die Jahre 2011 bis 2013 zusammen, hatte laut Studie jeder Dritte chronische Gelenkschmerzen und jeder Siebte Ischias-Leiden. Fettleibigkeit sei zwar auch ein Problem, so die Autoren, habe die Todesrate im mittleren Alter bisher aber nicht wesentlich beeinflusst.

Seit Mitte der 90er Jahre werden zudem immer mehr starke, opioid-haltige Schmerzmittel verschrieben - die Grenze zu einer Nutzung als Droge ist hier oft flie√üend. Die Forscher fordern deshalb striktere Verschreibungs-Regeln. Daneben seien aber auch tiefere soziale und √∂konomische Probleme anzugehen. ¬ęWenn das, was hier passiert, eine Epidemie der Hoffnungslosigkeit ist, dann sehen wir eine weitere schreckliche Folge von langsamem Wachstum und von wachsender Ungleichheit¬Ľ, bilanziert Deaton.

In die durchschnittliche Lebenserwartung von US-Amerikanern, die f√ľr 2013 geborene Kinder bei 78,4 Jahren liegt, seien die Studienzahlen bereits eingerechnet, erg√§nzte Deaton auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. Sie d√ľrften die Kurve abgeflacht haben. ¬ęDie Lebenserwartung wird sich weniger schnell erh√∂ht haben, als es ohne diese Epidemie der Fall gewesen w√§re.¬Ľ

In Deutschland steigt die Lebenserwartung weiter stetig an - f√ľr 2015 geborene M√§dchen liegt sie bei fast 83 Jahren, f√ľr Jungen bei rund 78 Jahren. Allerdings erreicht sie nicht die weltweite Top 10. Entsprechend sank die Sterberate f√ľr das Alter von 45 bis 54 seit 1990 um etwa 2 Prozent pro Jahr. Starben 1990 noch √ľber 450 pro 100¬†000 Menschen dieses Alters waren es 2013 rund 300 pro 100¬†000.

Und auch wenn derzeit alles stabil ist, sagt der Medizinsoziologe Prof. Siegfried Geyer (MH Hannover): ¬ęWenn in Deutschland die gleichen Entwicklungen in dem gleichen Ausma√ü eintreten wie in den USA, kann ein Sinken der Lebenserwartung durchaus vorkommen.¬Ľ

Drogen- und Alkoholmissbrauch seien oft Folgen sozialer und √∂konomischer Probleme, erl√§utert Geyer. Deshalb sei etwa nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in vielen osteurop√§ischen L√§ndern die Lebenserwartung stark gesunken. ¬ęGriechenland w√§re ein Kandidat f√ľr eine solche Entwicklung.¬Ľ

Umgekehrt sei in Deutschland f√ľr die Zukunft auch denkbar, dass eventuell sinkende Einkommen und Renten durch einen h√∂heren Anteil arbeitender Frauen und ges√ľndere Lebensf√ľhrung aufgewogen werden k√∂nne. ¬ęAn solchen Fragen sind wir gerade dran.¬Ľ

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