Kassel (ots) - Kurz nach Mitternacht ereignete sich heute ein Verkehrsunfall auf der A 49 in Fahrtrichtung Marburg, bei dem der 28-jährige Unfallverursacher aus Kassel unter Alkoholeinfluss stand. Er und sein Beifahrer, zugleich auch Halter des Autos, wurden leicht verletzt.
Der 28-Jährige fuhr an der Anschlussstelle Kassel-Industriepark auf die A 49 in Fahrtrichtung Marburg auf. Kurz vor der Anschlussstelle Kassel-Waldau überholte er einen Sattelzug. Beim Wiedereinscheren auf den rechten von zwei vorhandenen Fahrstreifen, übersteuerte er vermutlich den Pkw und geriet ins Schleudern. Dabei drehte sich das Fahrzeug um 180 Grad und schlug mit dem Heck gegen die rechte Schutzplanke. Danach wurde der Pkw über die gesamte Fahrbahn geschleudert, prallte gegen die Mittelschutzplanke und kam dann quer zur Fahrbahn zwischen linken und rechten Fahrstreifen mittig zum Stehen. Der 28-jährige Fahrer und sein 26-jähriger Beifahrer aus Kassel, deren leichte Verletzungen von einem Notarzt und einer Rettungswagenbesatzung medizinisch versorgt, lehnten einen Transport ins Krankenhaus ab. Da die den Unfall aufnehmenden Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal bei dem Fahrer Alkoholgeruch wahrnahmen, führten sie auf freiwilliger Basis einen Atemalkoholtest durch. Der ergab einen Wert von 1,51 Promille, woraufhin sie eine Blutentnahme anordneten und den Führschein sicherstellten.
Den Schaden am Pkw schätzten die Beamten der Autobahnpolizei auf rund 8.000 Euro. Hinzu kam der Schaden an den Schutzplanken, insgesamt 11 Felder waren beschädigt worden, den sie mit 2.000 Euro angaben.
Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen Fahrens eines Fahrzeuges unter Alkoholeinwirkung ermittelt.
Sabine Knöll
Kriminalhauptkommissarin 0561 - 910 1020
ots Originaltext: Polizeipräsidium Nordhessen
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