Obs, Polizei

Zwei tierische Einsätze am Wochenende

17.07.2017 - 17:26:30

Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden / Zwei tierische ...

Hameln - Neben Randalierern, Körperverletzungen, Verkehrsunfällen, Ruhestörungen usw. hatte es die Polizei Hameln am Wochenende zur Abwechslung auch mit zwei tierischen Einsätzen zu tun:

Am gestrigen Sonntag (16.07.2017) wurde eine Streifenwagenbesatzung gegen 16.00 Uhr in die Ostermeyerstraße gerufen. Ein 72-jähriger Anwohner bat um Hilfe, da eine offensichtlich herrenlose Katze in dem Motorraum seines Wagens eingedrungen ist und sich dort verirrte hatte. Die Beamten konnten durch "geschickte Gesprächsführung" die Katze aus dem Motorraum locken und zur Aufgabe bewegen. Der Stubentiger ließ sich widerstandslos festnehmen. Da vor Ort keiner die Fürsorge für die unverletzt gebliebene Katze übernehmen wollte, wurde sie schließlich an das Hamelner Tierheim übergeben.

Bereits am vergangenen Freitag (14.07.2017) beschäftigte -amtlich gesehen- eine "Fundsache" die Beamten auf der Wache Lohstraße. Bei der "Fundsache" handelte es sich um ein Hauskaninchen.

Pusteblume, so der Name des Hauskaninchens, dessen erster Ausbruchsversuch aus dem Hausgarten am Freitagabend von einer aufmerksamen Passantin(28) bemerkt wurde. Die Frau ergriff das in der Weberstraße angetroffene flüchtige Kaninchen und übergab es gegen 23.00 Uhr in der Polizeiwache den diensthabenden Beamten. Diese verwahrten den Ausreißer zunächst in einem Katzentransportkorb des Tierheims und hofften, dass sich der Eigentümer des ausgebrochenen Tieres bald melden würde.

Die Versorgung mittels Nahrungspflanzen wurde noch in der Nacht durch Abpflücken von Löwenzahn gewährleistet, welcher dem Hoppler sichtlich schmeckte.

Dennoch nutzte das Tier jegliche Möglichkeit, um aus dem "Gefängnis" zu entkommen. Weit kam es aber nicht, da die speziell gesicherten Türen der Polizeiwache weiteres Entweichen verhinderten.

Trotzdem erwogen die Beamten nach erneutem Einfangen des Tieres verschärfte Gewahrsamsbedingungen, um weiterer Fluchtversuche des Ausbrecherkaninchens zu unterbinden. In dem Moment aber meldeten sich per Telefon die Besitzer des Tieres Diese waren froh und sehr erleichtert, dass "Pusteblume" seinen Fluchtversuch gut überstanden hatte.

So wurde das Langohr noch in der Nacht seinen glücklichen Besitzern überlassen. Dem Ausreißer blieb eine unangenehme Einquartierung im Zellentrakt der Polizei erspart.

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