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Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen / ZPD: Notfallmanagement für den ...

12.04.2017 - 14:16:33

Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen / ZPD: Notfallmanagement für den .... ZPD: Notfallmanagement für den Digitalfunk BOS: Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) übergibt erste Netzersatzanlagen (NEA) an Kommunen

Hannover - "Mit der Übergabe der ersten sechs von insgesamt 66 Notstromaggregaten an Vertreter Niedersächsischer Kommunen treffen wir nun eine noch wirksamere Vorsorge für den möglichen Fall großflächiger und/oder länger andauernder Ausfälle der öffentlichen Stromversorgung in unserem Bundesland.", sagte Polizeipräsidentin Christiana Berg in Hannover. Hintergrund der Beschaffungsinitiative mit einem Gesamtbudget von rund 800.000 Euro sind gemeinsame Überlegungen des niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport sowie der kommunalen Spitzenverbände, die Ausfallsicherheit der Sendeanlagen im gesamten Land für angenommene Krisenszenarien noch weiter zu erhöhen. Die Maßnahme erfolgt als Teil der zwischen Bund und Ländern abgestimmten sogenannten Netzhärtung für den Digitalfunk BOS.

In einer Anfang 2017 unterzeichneten Verwaltungsvereinbarung über die Einbindung der Kommunen in das Notfallmanagement für den Digitalfunk BOS (BOS: Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) haben sich die Vertragspartner dazu verpflichtet, flexibel einsetzbare NEA zu beschaffen (Land), um sie im Falle eines Falles landesweit vor Ort sofort zum Einsatz bringen (Kommune) und damit den digitalen Behördenfunk netzunabhängig für längere Zeit aufrecht erhalten zu können. Mit der Beschaffung der auf Anhänger montierten Anlagen mit einem Stückpreis von rund 12.000 Euro war das Logistik Zentrum Niedersachsen (LZN) in enger Abstimmung mit der Autorisierten Stelle Digitalfunk Niedersachsen (ASDN) in der ZPD beauftragt.

Die dieselbetriebenen Aggregate zur Energieerzeugung werden an ausgewählten kommunalen Standorten in Niedersachsen platziert, um kurzfristig länger anhaltende Stromausfälle zu überbrücken und gleichzeitig die Betriebssicherheit des vor wenigen Jahren errichteten Funknetzes zu gewährleisten. Die Finanzierung des Projekts erfolgt mit Mitteln des Landes Niedersachsen sowie einer Kostenbeteiligung des Bundes im Rahmen der Netzhärtung.

Die von der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen (FUK) und der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophen¬schutz (NABK) abgenommenen Geräte haben eine Leistung von 9 kVA (230 / 400V) und sind sowohl für den direkten Einsatz an der Einsatzstelle als auch für die Gebäudeeinspeisung einsetzbar. Der Transport erfolgt mit dem ebenfalls zum Lieferumfang gehörenden Pkw-Anhänger (750 kg ZGG) mit integrierter Zubehörbox./wo

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