Polizei, Kriminalität

Stadtkreis Freiburg: 1.

30.11.2016 - 17:05:52

Polizeipräsidium Freiburg / Stadtkreis Freiburg: 1. Folgemeldung ...

Freiburg - Aufgrund von Mitteilungen über einen verdächtigen Herrn im Bereich einer Schule im Freiburger Stadtteil Stühlinger, kontrollierten Beamte des Polizeireviers Freiburg-Nord, in den frühen Morgenstunden des 29.11.2016, einen Herrn. Bei dem Mann handelte sich um einen älteren Herrn, welcher bereits mehrfach seine Enkel zur Schule begleitete und ihnen nachsah, bis diese sicher im Schulgebäude verschwanden. Da beide Enkelinnen nicht direkt zur Schule gebracht werden wollen, kam er dieser Bitte nach und bewegte sich mit einigem Abstand hinter diesen. Nach der täglichen "Schulwegbegleitung" und der anschließenden Kontrolle, ging der Mann wie jeden Tag weiter seines Weges.

Weiterhin bittet die Polizei dennoch in konkreten Fällen nachdrücklich um unverzügliche Kontaktaufnahme unter der 110.

ff

In den letzten Tagen gingen bei der Polizei mehrere Anfragen im Zusammenhang mit dem verdächtigen Ansprechen von Kindern im Bereich von Freiburger Schulen und Kindergärten ein. Den Anrufen und Mitteilungen zu Folge, sollen angeblich Kinder von Personen angesprochen oder beobachtet worden sein. Aufgrund dessen wurden von diversen Schulen Verhaltensregeln verbreitet, was in Elternkreisen zur Besorgnis führte. In diesem Zusammenhang liegen der Polizei bislang keine Anzeigeerstattungen im Raum Freiburg vor. Vereinzelt gingen Mitteilungen ein, denen die Polizei nachgeht und welche sie ernst nimmt, auch wenn zunächst kein strafrechtlich relevanter Inhalt vorliegt. Darüber hinaus sind Jungendsachbearbeiter der Polizei sowie Mitarbeiter der polizeilichen Präventionsarbeit mit Schulen und Einrichtungen, bei welchen sich Kinder aufhalten, im ständigen Austausch und Kontakt. Bei konkreten Vorfällen bittet die Polizei nachdrücklich so schnell wie möglich den Notruf 110 zu wählen.

Im Zusammenhang mit dem verdächtigem Ansprechen von Kindern werden folgende Verhaltensweisen empfohlen:

Sprechen Sie mit Ihren Kindern, hören Sie zu und melden Sie verdächtige Schilderungen der Polizei.

Erklären Sie ihrem Kind ausdrücklich, dass es "Nein" sagen darf, wenn ihm etwas "komisch" vorkommt, es sich unwohl fühlt oder es sich in Gefahr wähnt.

Kinder sollen nicht mit Fremden mitgehen oder in ein Auto einsteigen - auch nicht aus Hilfsbereitschaft - und ohne Erlaubnis der Eltern keine Geschenke annehmen.

Eltern sollten wissen, wo und mit wem ihre Kinder die Freizeit verbringen und an welchen Orten sich das Kind gerne aufhält.

Legen sie gemeinsam mit Ihrem Kind fest, wer es von der Schule oder vom Kindergarten abholen darf und mit wem es mitgehen darf. Das sollten nur maximal drei bis vier vertraute Personen sein. Die Regel gilt: "Geh nur mit diesen Menschen und mit niemand sonst!"

ff

OTS: Polizeipräsidium Freiburg newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/110970 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_110970.rss2

Medienrückfragen bitte an: Frank Fanz Polizeipräsidium Freiburg Telefon: 0761 882 1012 E-Mail: freiburg.pp@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Polizist von Kugel aus eigener Waffe ins Bein getroffen. Wie sich der Schuss lösen konnte, sei völlig unklar. «Wir schließen einen technischen Defekt nicht aus», sagte ein Polizeisprecher. Der 24-Jährige sei mit einem Kollegen zu Fuß unterwegs gewesen, als es plötzlich knallte. Der Beamte musste an Ort und Stelle behandelt und dann in einem Krankenhaus operiert werden. Die näheren Umstände des Vorfalls sollen nun ermittelt werden. Recklinghausen - Ein Polizist auf Streife in Recklinghausen ist von einer Kugel aus seiner eigenen Waffe ins Bein getroffen und verletzt worden. (Politik, 29.04.2017 - 19:02) weiterlesen...

BKA befürchtet laut «Spiegel» neue Anschläge gegen Flüchtlingsheime. Das berichtet der «Spiegel» unter Berufung auf eine interne Lageanalyse. Zwar seien die Übergriffe in den ersten drei Monaten dieses zurückgegangen, doch sei damit zu rechnen, dass sich vor der Bundestagswahl die Anti-Asyl-Agitation der rechten Szene wieder verschärfe und weitere Straftaten drohten. Das BKA warnte vor Einzeltätern, die weder Polizei noch Verfassungsschutz auf dem Schirm hätten. Berlin - Das BKA rechnet im Bundestagswahlkampf mit einer Zunahme von Anschlägen gegen Flüchtlingsunterkünfte. (Politik, 29.04.2017 - 12:30) weiterlesen...

Polizei schießt Mann an Berliner Krankenhaus an. Es sei noch unklar, ob einer oder mehrere Beamte geschossen hätten, sagte eine Polizeisprecherin. Auch zu den Gründen für die Schussabgabe und zum genauen Ort des Vorfalls war zunächst nichts bekannt. Die Rettungsstelle war am Nachmittag weiträumig mit rot-weißem Flatterband abgesperrt. Mehrere Polizisten sicherten die Umgebung. Berlin - An der Rettungsstelle eines Krankenhauses in Berlin-Kreuzberg ist ein Mann von der Polizei angeschossen und am Bein verletzt worden. (Politik, 27.04.2017 - 19:02) weiterlesen...

Polizei darf bei der Verbrecher-Jagd Zufallskontrollen vortäuschen. Solche «legendierten» Kontrollen sind grundsätzlich zulässig, wie der Bundesgerichtshof entschied. Die Karlsruher Richter hatten den Fall eines bei einer vorgeblichen Verkehrskontrolle überführten Drogenkuriers zu entscheiden. Um einen Hintermann in Sicherheit zu wiegen, wurde sein Auto ohne richterlichen Beschluss durchsucht. Mit dem Urteil steht fest, dass die Polizisten die knapp acht Kilo Kokain so oder so aus dem Verkehr ziehen durften. Karlsruhe - Ermittler dürfen Kriminelle durch Vortäuschen einer zufälligen Polizeikontrolle gezielt auf frischer Tat ertappen. (Politik, 26.04.2017 - 16:50) weiterlesen...

BGH verkündet Urteil zu fragwürdigen Polizeikontrollen. Ein überführter Drogenkurier wehrt sich vor dem Bundesgerichtshof gegen seine Verurteilung zu sechseinhalb Jahren Haft. Bei seiner Festnahme im Sommer 2015 wussten die Fahnder, dass der Mann mit einer Ladung Kokain im Auto auf dem Rückweg aus den Niederlanden sein würde. Um einen wichtigen Hintermann in Sicherheit zu wiegen, täuschten sie eine zufällige Verkehrskontrolle vor. Karlsruhe - Die Polizei verrät bei Personenkontrollen nicht immer ihre wahren Absichten - heute entscheiden die obersten deutschen Strafrichter, ob das gegen rechtsstaatliche Grundsätze verstößt. (Politik, 26.04.2017 - 04:52) weiterlesen...