Polizei, Kriminalität

++ Pressemitteilung zum 156. Fernfahrstammtisch ++

08.09.2017 - 12:11:53

Polizeiinspektion Rotenburg / ++ Pressemitteilung zum 156. ...

Rotenburg - Pressemitteilung zum 156. Fernfahrstammtisch

Zum 156. Fernfahrerstammtisch lud die Polizeidirektion Lüneburg am vergangenen Mittwoch wieder interessierte Besucher in die Rastanlage Ostetal Süd zum Thema "Verhalten an Unfallstellen" ein.

Polizeikommissar Björn Heitmann von der Autobahnpolizei Sittensen referierte vor den rund 20 Besuchern zu den Themen "Verhalten im Stau, Absichern einer Unfallstelle und der Gafferproblematik".

Zum Verhalten im Stau stellte PK Heitmann unter anderem dar, dass gleich zu Beginn einer Staubildung durch die Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse gebildet werden sollte. Nur so könne man anfahrenden Einsatzkräften ein zügiges Erreichen der Einsatzstelle ermöglichen. Gerade bei schweren Verkehrsunfällen zähle oftmals jede Sekunde. In Bezug auf das Verhalten im Stau sprach PK Heitmann unter anderem an, dass die Fahrzeuge auch bei längerem Stillstand möglichst nicht zu verlassen sind. Auch solle man bei einem Stau angeschnallt im Fahrzeug sitzen bleiben. Gerade am Stauende sei die Gefahr eines Auffahrunfalls am größten. Aber auch kleinere Unfälle mit Blechschäden seien im Staufall an der Tagesordnung. Durch einen ausreichenden Abstand von 1-2 Fahrzeuglängen zum Vordermann gewährleiste man, dass alle Verkehrsteilnehmer rangieren und die Rettungsgasse bilden können.

Als Ersthelfer an einer Unfallstelle sei es sehr wichtig, diese korrekt abzusichern. Dazu gehört auch, dass man die Warnweste trägt, um gut sichtbar zu sein und sich zu schützen. Ferner sollte man immer ein Auge auf den fließenden Verkehr haben um auf gefährliche Situationen zeitgerecht reagieren zu können. Beim Aufstellen des Warndreiecks sei es wichtig, dieses in einem entsprechend großen Abstand zum verunfallten Fahrzeug aufzustellen. Die Autobahnpolizei rät dazu, auf der Autobahn einen Abstand von mindestens 200 Metern zu wählen. Innerhalb geschlossener Ortschaften hingegen sei oft ein Abstand von 50 Metern ausreichend. Wenn man vor Ort im Rahmen der Ersten Hilfe mit der Betreuung von Verletzten beschäftigt ist, rät die Autobahnpolizei dazu, möglichst weitere Ersthelfer um Unterstützung zu bitten.

Auch die Gafferproblematik wurde durch PK Heitmann thematisiert. Gaffer stellen nicht nur für die Autobahnpolizisten, sondern auch und vor allem für die Unfallbeteiligten ein großes Ärgernis dar. Ohne Rücksicht auf Verletzungen und Persönlichkeitsrechte wird durch viele Verkehrsteilnehmer das Handy gezückt, gefilmt und fotografiert. Dabei kommt es durch abruptes Abbremsen auch immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen, durch die alle Personen an der Unfallstelle gefährdet werden. Andere Dienststellen würden sich mit mobilen Sichtschutzwänden helfen, die z.B. durch die Autobahnmeisterei an den Schadensort gebracht würden. Nur so könne man oft ein Gaffen effektiv verhindern.

Zum Abschluss des Abends luden die Beamten zum 157. Fernfahrerstammtisch am 04.10.2017 in die Rastanlage Ostetal Süd an die BAB 1 ein. Ab 18:30 Uhr wird sich alles um das Thema "Erste Hilfe" drehen.

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