Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Tuttlingen / ...

01.01.2017 - 15:15:21

Polizeipräsidium Tuttlingen / .... (Polizeipräsidium Tuttlingen) Polizei meldet lebhaften Jahreswechsel ohne spektakuläre Ereignisse

Polizeipräsidium Tuttlingen - Einen lebhaften Jahreswechsel mit über 230 Einsätzen meldet die Polizei zu Jahresbeginn 2017. In den fünf Landkreisen des Polizeipräsidiums Tuttlingen kam es zu keinen spektakulären Ereignissen. Darüber sind alle Beteiligten sehr froh. Der Einstieg ins neue Jahr kann deshalb aus polizeilicher Sicht als "gelungen" bezeichnet werden. Neben den üblichen Schlägereien und Hausstreitigkeiten gab es zum Jahreswechsel vor allem Vorkommnisse rund ums Feuerwerk. Überwiegend handelte es sich um unsachgemäßen oder zweckentfremdeten Umgang mit Böllern, Raketen und anderem Schießzeug. Auffällig im Vergleich zum Vorjahr war eine fast doppelte so hohe Anzahl kleinerer Brände in diesem Jahr (insgesamt 33). Größtenteils gerieten Hecken und Bäume durch herumfliegendes Feuerwerk in Brand, ohne dass es zu großen Schäden kam. Möglicherweise spielte hier die anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen eine entscheidende Rolle.

Daneben gab er aber auch schwerwiegendere Ereignisse:

In Meßstetten warf ein unbekannter Täter einen Silvesterkracher in eine Personengruppe. Durch den explodierenden Böller wurden vier Personen leicht verletzt und von Rettungskräften versorgt. Vom Täter fehlt jede Spur.

Ein Querschläger traf einen 6-jährigen Jungen in Niedereschach ganz unglücklich. Der gezündeter Böller fiel von oben in die Jacke des Kindes und explodierte. Mit einer Brandwunde musste das Kind ins Schwarzwald-Baar-Klinikum eingeliefert werden.

In Albstadt brannte eine hohe Thujaheckenreihe lichterloh und brannte auf einer Länge von etwa 20 Metern nieder. Der Schaden geht in die Tausende.

Ganz schlimm traf es die Bewohner eines Wohnhauses in Oberndorf-Bochingen. Dort entstand bei einem Carportbrand in der Straße "Im Gehrn" mindestens 200.000 Euro Sachschaden. Ein Hausbewohner hatte, den bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge, bereits abgebranntes Feuerwerk von der Straße eingesammelt und im Carport zwischen Holz, Mülltonnen und seinem Auto abgestellt. Es ist zu vermuten, dass Teile der Feuerwerkskörper noch "aktiv" waren und den Brand verursachten, nachdem der Mann wieder ins Haus zurückging. Der Brand wurde zufällig, aber noch so rechtzeitig vom Hauseigentümer entdeckt, dass die Feuerwehr das Wohnhaus retten konnte. Der Carport samt nebenstehender Garage und zwei PKWs brannten komplett aus. Auch die Einliegerwohnung im Wohnhaus wurde in Mitleidenschaft gezogen. Wegen der Löscharbeiten und der Rauchentwicklung ist das Haus vorübergehend nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner fanden bei Verwandten Unterschlupf. Es wurde niemand verletzt. Grund zur Trauer gab es trotzdem: der Hund des Hauses blieb während des Brandes in der Wohnung und wurde später tot in der Einliegerwohnung aufgefunden. Die Feuerwehren Oberndorf, Bochingen und Boll waren mit 7 Fahrzeugen und 64 Feuerwehrleuten am Brandort. Zur endgültigen Erklärung der Brandursache sind weitere Ermittlungen nötig.

Drei leicht verletzte Personen und etwa 40.000 Euro Sachschaden sind die Folgen eines Terrassenbrandes in der Rottweiler Albertistraße. Eine auf die Terrasse geflogene Silvesterrakete traf auf brennbares Material und entzündete es. Beim Eintreffen der Polizei brannte es auf der Terrasse bereits lichterloh. Über eine Holztüre griffen die Flammmen auch auf einen Anbau des Hauses über. Der Wohnungsmieter und ein Bekannter versuchten den Brand vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit einem Feuerlöscher einzudämmen. Die Feuerwehr Rottweil besorgte mit 10 eingesetzten Fahrzeugen und 60 Löschkräften den Rest. Einer der Ersthelfer beim Löschen kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung in die Helios Klinik. Zwei weitere Personen erlitten einen Schock und mussten ebenfalls ärztlich behandelt werden. Zu schwereren Verletzungen kam es glücklicherweise nicht.

Die allerorts befürchteten Silvestergrapschereien blieben erfreulicherweise aus. Zumindest gab es bisher im Berichtszeitraum nur ein Vorkommnis, das zur Anzeige kam. Am Sonntag, gegen 01.45 Uhr, wurde eine 39-jährige Frau in der Rathausstraße in Tuttlingen von einer fünf- bis siebenköpfigen Männergruppe verfolgt. Aus der Gruppe heraus griff ihr einer der Männer in den Schritt, worauf sich die 39-Jährige reflexartig umdrehte und dem Missetäter die Faust aufs Auge schlug. Dafür rächte sich Täter wenige Minuten später, indem er mit einer Flasche nach der Frau warf und sie an der linken Hand und an der Hüfte traf. Zu weiteren Übergriffen kam es nicht. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und sexueller Beleidigung, hat bisher aber noch keine Spur vom Täter.

Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger kümmerten sich in den fünf Landkreisen zum Jahreswechsel auf den Polizeirevieren und in mehreren Sonderstreifen über 100 Polizeibeamtinnen und-beamte.

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Thomas Kalmbach Polizeipräsidium Tuttlingen Telefon: 07461 941-114 E-Mail: tuttlingen.pp.stab.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

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