Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Tuttlingen / Falscher ...

12.04.2017 - 19:11:51

Polizeipräsidium Tuttlingen / Falscher .... (Balingen) Falscher Polizeibeamter - Warnhinweis

Balingen - Am Dienstagnachmittag meldete sich ein bislang unbekannter Mann telefonisch bei mindestens drei Rentnerinnen und gab sich ihnen gegenüber als Beamter der Kriminalpolizei beziehungsweise als Mitarbeiter des Landeskriminalamtes aus. Der Mann erklärte den Frauen, dass man bei Flüchtlingen Notizbücher gefunden habe, in denen die Adressen und Kontodaten von ihnen vermerkt seien. Gegenüber einer der Frauen behauptete er sogar, man habe versucht Bargeld von ihrem Konto abzuheben. Alle drei schöpften jedoch schnell Verdacht und reagierten absolut richtig, sie beendeten das Gespräch. Der Anrufer soll mit südosteuropäischen Akzent gesprochen haben. Derartige Anrufe finden in regelmäßigen Abständen immer wieder statt. Dabei kommt es durchaus vor, dass gutgläubige Bürgerinnen und Bürger auf die Masche hereinfallen. Kontaktaufnahmen dieser Art dienen ausschließlich dem Ziel, persönliche Daten abzufragen oder Erkenntnisse über die Vermögensverhältnisse der Angerufenen zu erhalten. Ganz dreiste Täter fordern von ihren Opfern Bargeld abzuheben und ihnen, auf welchem Wege auch immer, zukommen zu lassen.

Die Polizei warnt eindringlich vor derartigen Anrufen. Grundsätzlich gilt:

1. Die Polizei wird sie nie anrufen, um sich bei ihnen zu erkunden, was sie an Bargeld und Schmuck zuhause haben und wie sie es verwahren. Wenn ihnen solche Fragen von angeblichen Polizisten am Telefon gestellt werden, müssen sofort alle Alarmglocken schrillen.

2. Verraten sie am Telefon keinesfalls sensible Informationen egal welcher Art (Kontodaten, häuslicher Bargeldbestand, etc.)

3. Übergeben sie nie Wertsachen und Bargeld zur sicheren Verwahrung an Personen, die sie nicht kennen und tätigen sie auch keine Zahlungen. Behörden werden sie nie per Telefon zu irgendwelchen Zahlungen auffordern.

4. Sollten sie einen solchen Anruf erhalten, merken sie sich die auf ihrer Telefonanzeige erscheinende Telefonnummer, brechen sie das Telefonat ab und verständigen sie sofort die Polizei.

5. Vertrauen sie niemals der sichtbaren Telefonnummer. Auch wenn die angezeigte Nummer tatsächlich die des zuständigen Polizeireviers oder einer anderen Behörde sein sollte, heißt das nicht automatisch, dass der Anrufer auch von dort telefoniert. Diese Nummern sind vorgetäuscht und können über das Internet generiert werden.

Weitere Informationen erhalten sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle ihres Landkreises oder im Internet unter www.polizei-beratung.de.

OTS: Polizeipräsidium Tuttlingen newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/110978 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_110978.rss2

Rückfragen bitte an:

Michael Aschenbrenner Polizeipräsidium Tuttlingen Pressestelle Telefon: 07461 941-110 E-Mail: tuttlingen.pp.stab.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

@ presseportal.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!