Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Stuttgart / Staatsanwaltschaft, Landeshauptstadt ...

14.12.2016 - 17:45:34

Polizeipräsidium Stuttgart / Staatsanwaltschaft, Landeshauptstadt .... Staatsanwaltschaft, Landeshauptstadt Stuttgart und Polizei Stuttgart geben bekannt: Mutmaßliche Rauschgifthändler festgenommen

Stuttgart-Bad Cannstatt - Den Beamten des Rauschgiftdezernats ist am Dienstag (13.12.2016) ein Schlag gegen eine Bande mutmaßlicher Heroinhändler gelungen. Gegen 11.00 Uhr haben Polizeibeamte im Beisein einer Vertreterin der Staatsanwaltschaft Stuttgart in der Waiblinger Straße einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für ein Vereinslokal vollzogen. In den letzten Monaten wurde nach bisherigen Ermittlungen in den Vereinsräumlichkeiten Rauschgift verkauft. In dem Lokal haben die Beamten 20 Personen angetroffen, die mutmaßlich dem Rauschgiftmilieu zuzurechnen sind. Zwei Männer, einen 40-jährigen Italiener und einen 50-jährigen Portugiesen, nahmen die Fahnder in den Vereinsräumen sowie in einem Spielcasino in unmittelbarer Nähe aufgrund bereits bestehender Haftbefehle fest. Der Italiener widersetzte sich der Festnahme und erhielt dabei Unterstützung von anderen Gästen. Ein Polizeibeamter und eine Polizeibeamtin verletzten sich dabei leicht, die Polizistin kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Anschließend wurden mehrere Wohnungen in Stuttgart, Fellbach und Remshalden durchsucht, für die ebenfalls Durchsuchungsbeschlüsse vorlagen. Zwei weitere Männer, ein 46-jähriger Grieche und ein 46-jähriger Portugiese, für die ebenfalls bereits ein Haftbefehl vorlag, gingen den Fahndern in den Nachmittagsstunden in Bad Cannstatt ins Netz. Die Beamtinnen und Beamten fanden bei den Durchsuchungen mutmaßliches Rauschgift, davon zirka 20 Gramm Heroin, zirka 25 Gramm Kokain und zirka 20 Gramm Crack. Außerdem beschlagnahmten sie über 30.000 Euro Bargeld. Der Aktion gingen langwierige Ermittlungen der Kriminalisten über mehrere Monate voraus. Schon im Juni dieses Jahres konnten die Beamten aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung einen 31-jährigen Portugiesen in einer Tiefgarage an der Nauheimer Straße in seinem Fahrzeug sitzend festnehmen. Er hatte mutmaßliches Heroin verkaufsfertig abgepackt in seiner Hosentasche und der Unterwäsche versteckt. Bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs fanden die Beamten in einem Versteck im Kofferraum weiteres mutmaßliches Heroin, eine Feinwaage und zwei Mobiltelefone. Insgesamt hatte er etwa 100 Gramm Heroin und über 10.000 Euro Bargeld bei sich. Der Dealer wurde nach Beantragung eines Haftbefehls durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Am Mittwoch, dem 15.11.2016 hatten die Drogenfahnder weitere fünf Personen der Bande vorläufig festgenommen. Die Ermittler erhielten Kenntnis von einer Drogenlieferung und schlugen bei der Übergabe von 20 Gramm Heroin durch einen Kurier zu. In der Folge kam es unter anderem zur Durchsuchung von zwei Wohnungen in Zuffenhausen und Möglingen. Dabei wurden in Möglingen insgesamt über 600 Gramm Heroin, ein paar Gramm Kokain und nahezu 50.000 Euro mutmaßliches Dealergeld sichergestellt. In Zuffenhausen entdeckten die Fahnder geringe Mengen mutmaßliches Heroin, Kokain und Marihuana, und über 7000 Euro mutmaßliches Dealergeld. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde durch den Haftrichter gegen fünf Personen Haftbefehle erlassen. Bei vier Männern wurde der Haftbefehl in Vollzug gesetzt. Der Haftbefehl gegen die 40-jährige Ehefrau eines Tatverdächtigen wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Die Männer und eine Frau sind zwischen 22 und 47 Jahre alt und portugiesische sowie argentinische Staatsangehörige. Nach der Durchsuchung vom Dienstag (13.12.2016) wurde das Vereinslokal in Absprache mit der Gewerbebehörde vorläufig geschlossen. Drei der vier festgenommenen Männer wurden aufgrund bereits bestehender Haftbefehle im Laufe des Tages der zuständigen Haftrichterin vorgeführt, welche die Haftbefehle in Vollzug setzte. Der vierte wurde bereits gestern aufgrund seines Gesundheitszustandes nach Eröffnung des Haftbefehls in ein Justizvollzugskrankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen der Kriminalisten dauern an. Nach jetzigem Stand werden über 40 Tatverdächtige resultierend aus dem durchgeführten Verfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

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