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Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel / Nordhessen: Bilanz der ...

20.04.2017 - 17:16:30

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel / Nordhessen: Bilanz der .... Nordhessen: Bilanz der nordhessischen Polizei zum Speedmarathon: Viel Einsicht; nur wenige deutlich zu schnell

Kassel - Die Bilanz des europaweiten Blitzmarathons, an dem sich auch die nordhessische Polizei und Kommunen beteiligten, fällt in Hessen insgesamt positiv aus. Beachten Sie für das hessenweite Fazit bitte die nachfolgend zu dieser Meldung angefügte Presseveröffentlichung des Polizeipräsidiums Mittelhessen, die Sie auch im Internet unter www.presseportal.de/blaulicht/pm/43559/3616677 finden.

Nordhessen

Die Bilanz der Polizei in Nordhessen fällt ebenfalls recht positiv aus. An den insgesamt 52 Messstellen von Polizei und Kommunen in den Landkreisen Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner sowie in Stadt und Landkreis Kassel waren von insgesamt 17.778 gemessenen Fahrzeugen 724 Fahrer zu schnell unterwegs. Damit bewegt sich die Zahl der Überschreitungen mit rund 4 % auf einem höheren Niveau als noch im Vorjahr mit 3 %, insgesamt aber in einem niedrigen Bereich. Die betroffenen Autofahrer zeigten sich zudem am gestrigen Donnerstag überwiegend einsichtig. An vielen Kontrollstellen konnten die Angehaltenen von den Beamten darüber hinaus direkt auf die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit und deren oft fatalen Folgen bei Unfällen hingewiesen werden. Dies fand großen Zuspruch. Mit 659 Verstößen lag der Großteil der Überschreitungen im Verwarngeldbereich bis 35 Euro, 56 Fahrer müssen mit einem Bußgeld rechnen, 14 droht nun ein Fahrverbot.

Stadt und Landkreis Kassel

In Stadt und Landkreis Kassel zeichnete sich bereits gestern Nachmittag die Tendenz ab, dass die im Vorfeld angekündigten Messstellen offenbar nicht bis zum letzten Verkehrsteilnehmer durchgedrungen waren. Von 4.896 gemessenen Fahrzeugen waren mit 286 Fahrern rund 5,8 % zu schnell. Damit wurde der Vorjahreswert von 2,5 % zwar deutlich übertroffen, die Anzahl der Verstöße im Bußgeldbereich, also der deutlich zu schnell Fahrenden, ist im Vergleich zu den Vorjahren erfreulicherweise jedoch um ein weiteres Mal zurückgegangen. Waren in 2015 beim "Blitzmarathon" in Stadt und Landkreis Kassel noch etwa 6,0 % der Fahrer deutlich zu schnell, waren es in 2016 nur 3,8 Prozent. In diesem Jahr macht die Anzahl der festgestellten acht Bußgeldverstöße nur rund 2,8 % der 286 Gesamtverstöße aus. Nur in einem Fall droht dem Fahrer nun ein Fahrverbot.

Darüber hinaus musste ein 21-Jähriger aus Kassel die Beamten gestern zur Blutentnahme mit aufs Revier begleiten. Er war mit seinem BMW gegen Mittag in die Kontrollstelle "Am Felsenkeller" im Kasseler Stadtteil Fasanenhof gefahren und geriet dort in den Verdacht, drogenberauscht unterwegs zu sein. Er muss sich nun wegen Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten.

Matthias Mänz -Pressestelle- Polizeioberkommissar Tel. 0561 - 910 1021

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Europäischer Speedmarathon - Polizei und Kommunen im Einsatz gegen Raser - Polizei zieht ein positives Fazit

20.04.2017 - 13:31

Gestern Abend (19.04.2017) endete um 22.00 Uhr der europäische Speedmarathon. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Thema Geschwindigkeit kam bei den Verkehrsteilnehmern an, sie hielten sich mehr als sonst an die vorgegebenen Höchstgeschwindigkeiten. An 343 Messstellen waren gestern (19.04.2017), zwischen 06.00 Uhr und 22.00 Uhr, 757 Polizistinnen und Polizisten und Bedienstete der teilnehmenden Kommunen auf hessische Straßen im Einsatz. An zuvor über die Medien bekannt gegebenen Blitzstellen überwachten sie die Tempolimits. Die Polizei will mit dieser Aktion auf die Gefahren zu schnellen Fahrens aufmerksam machen.

In Hessen passierten während des europäischen Speedmarathons rund 190.000 Fahrzeuge die Messstellen. Das Gros der gemessenen Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer hielt sich an die vorgegebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen. Trotz der Ankündigung der Blitzstellen waren knapp 10.000 zu schnell unterwegs. Die Tempoverstöße bewegten sich außerdem mehr als sonst im Verwarnungsgeldbereich und damit für alle auf einem insgesamt spürbar geringeren Geschwindigkeitsniveau. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer wurden an Kontrollstellen angehalten. Hier wurden nicht nur die Hintergründe des Speedmarathons erläutert, sondern zudem ganzheitliche Kontrollen im Sinne der Verkehrssicherheit durchgeführt. Ein deutliches Zeichen für Verkehrssicherheit setzen Autofahrerinnen und Autofahrer in Biedenkopf. Während einer zweistündigen Messung an einer Schule war kein einziges Fahrzeug zu schnell unterwegs!

Rund 2.500 Fahrzeugführer überschritten die Tempolimits um mehr als 21 km/h. Das hat für die Betroffenen neben einem Bußgeld auch ein Eintrag in das Verkehrszentralregister beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg zur Folge. 138 Raser waren so schnell unterwegs, dass sie zudem mit einem Fahrverbot von mindestens vier Wochen rechnen müssen. Auch dieses Jahr fielen offensichtlich unbelehrbare Raser auf: Mit 97 km/h durchfuhr ein Autofahrer auf der B 8 zwischen Königstein und Kelkheim eine Messstelle in einem 70 km/h - Bereich. Zwei aus Polen stammende Fahrzeuglenker fuhren mit 128 km/h über die A 480 am Reiskirchener Kreuz. Dort ist eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h eingerichtet. Als ernüchternd bewerteten die Kolleginnen und Kollegen das Messergebnis am Ausbauende der B 448 in Offenbach. Obwohl diese Messstelle im Vorfeld angekündigt wurde, bewegte sich die Beanstandungsquote auf dem Niveau zurückliegender Geschwindigkeitsmessungen. Eine Mercedesfahrerin fuhr 117 km/h statt der erlaubten 80 km/h.

Von den Autobahnen in Südhessen meldeten die Geschwindigkeitsüberwacher "ruhiges Fahrwasser". Die beiden ProViDa-Teams der Polizeiautobahnstation Südhessen registrierten ein auffallend niedrigeres Geschwindigkeitsniveau und stoppten lediglich einige wenige Schnellfahrer mit geringeren Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Weitere Informationen erhalten sie unter www.polizei.hessen.de oder in den Social-Media-Kanälen der Hessischen Polizei.

Guido Rehr, Pressesprecher

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Außerhalb der Regelarbeitszeit Polizeiführer vom Dienst (PvD) Telefon: 0561-910-0 E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

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