Kriminalität, Polizei

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel / Landkreis Kassel - Bad ...

22.11.2016 - 12:35:33

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel / Landkreis Kassel - Bad .... Landkreis Kassel - Bad Karlshafen: Sicherheit durch Sichtbarkeit im Straßenverkehr: Einladung an die Medienvertreter

Kassel - Die Teilnahme von Kindern und älteren Menschen sowie Fußgängern und Radfahrern am Straßenverkehr als "schwächere" Verkehrsteilnehmer unterliegt besonderen Voraussetzungen und Risiken. Egal, ob jung oder alt: Insbesondere in der dunklen Jahreszeit ist das Risiko, als Fahrradfahrer oder Fußgänger im Straßenverkehr übersehen zu werden, erhöht. Das Tragen heller Kleidung, aber auch reflektierender Kleidungsstücke oder entsprechender Hilfsmittel, erhöhen die Chance, schneller wahrgenommen zu werden.

Mit einer weiteren Aktionsveranstaltung am Donnerstag, dem 24. November 2016, ab 9:45 Uhr macht die nordhessische Polizei (Sachgebiet -Verkehrsprävention- und der Verkehrserziehungsdienst) in Kooperation mit der Grundschule in Bad Karlshafen -Siegburgschule- und der Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) auf das Thema "Sichtbarkeit im Straßenverkehr" aufmerksam.

Die nordhessische Polizei lädt hierzu interessierte Medienvertreter ein. Medienvertreter, die teilnehmen möchten, melden sich bitte bis Mittwochnachmittag, 16 Uhr, unter der Telefonnummer 0561 - 910 1022 in der Pressestelle des Polizeipräsidiums Nordhessen.

Weitere Informationen zum Thema

Wie der Leiter des Verkehrserziehungsdienstes der Verkehrsinspektion Kassel, Polizeihauptkommissar Jürgen Schnittger, zum Thema Sichtbarkeit im Straßenverkehr ausführt, sind vor allem Fußgänger und Radfahrer für motorisierte Verkehrsteilnehmer oft schwer und spät zu erkennen. Reflektoren und Schutzkleidung helfen, Unfälle zu vermeiden. Im Jahr 2015 wurden laut Statistischem Bundesamt 7.792 Fußgänger im Straßenverkehr schwer verletzt. 537 Menschen verloren ihr Leben, über die Hälfte (57,4 Prozent) der Fußgänger verunglückte tödlich bei Dämmerung oder Dunkelheit. Im gleichen Jahr trugen 14.230 Radfahrer schwere Verletzungen davon und 383 starben an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

Wie die Sichtbarkeit erhöhen?

Das Tragen heller Kleidung, aber auch reflektierender Kleidungsstücke oder entsprechender Hilfsmittel, erhöhen die Chance, schneller wahrgenommen zu werden. Eine Kombination aus retroreflektierenden und fluoreszierenden Materialien erhöht die Sichtbarkeit am stärksten. Tragen Sie deshalb gerade zur jetzigen "Jahreszeit der trüben/dunklen Tage" helle, auffällige Kleidung. Am besten gar mit fluoreszierenden Materialien. Denn diese wandeln unsichtbares Licht in sichtbares Licht um und lassen so Kleidung oder Warnwesten noch heller leuchten. Bei Dunkelheit hingegen werfen die retroreflektierenden Elemente einfallendes Licht - z. B. von Scheinwerfern - unabhängig vom Einfallswinkel zurück. So wird man - insbesondere in der Dunkelheit - besser erkannt, denn für alle Verkehrsteilnehmer sieht es so aus, als ob sie leuchten würden. Die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer wird sicherlich noch erhöht.

Als Fußgänger sollte man deshalb vor allem in der Dunkelheit Kleidung mit eingearbeiteten Reflektoren tragen. Damit Kinder auf dem Schulweg gut gesehen werden, sollten reflektierende Flächen am Schulranzen die Sichtbarkeit erhöhen.

Beim Kauf von professioneller Schutzkleidung sollten Verbraucher auf die Norm DIN ISO 20471 achten. Mit Warnwesten bekleidete Fußgänger sind bereits aus einer Entfernung von rund 134 Metern sichtbar, während ein dunkel gekleideter Fußgänger bei schlechten Sichtverhältnissen erst aus rund 25 Meter Entfernung zu erkennen ist. Der Bremsweg eines Autos jedoch, das sich mit 50 Kilometern pro Stunde nähert, liegt bei 27,5 Metern.

Hilfreiche Tipps und Empfehlungen Ihrer Polizei: Achten Sie - auch bereits beim Kauf - darauf, dass Ihr Fahrrad den Vorschriften der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) entspricht und so auch verkehrssicher ist. Achten Sie gerade bei der jetzigen Jahreszeit auf die Funktionstüchtigkeit aktiver und passiver Beleuchtungselemente (Frontscheinwerfer, weißer Frontreflektor, je zwei Reflektoren an den Speichen der Vorder- und Hinterräder oder reflektierender Leuchtstreifen oder reflektierende Speichensticks, gelbe Reflektoren (nach vorne und hinten) an den Pedalen, Rücklicht mit integriertem roten Rückstrahler und zusätzlich noch ein Großflächenreflektor). So ist man auf dem Rad sicher unterwegs.

Fahren Sie auch am Tage mit Licht! Sie selbst können dadurch nicht mehr sehen, werden jedoch besser gesehen. Tragen Sie am besten grundsätzlich - aber erst recht während der "dunklen" Jahreszeit - helle, auffällige oder mit Accessoires zur besseren Erkennbarkeit ausgestattete Bekleidung. Ihre Erkennbarkeit wird durch das Tragen von Warnwesten oder Anbringen von Schnappbändern an Armen und/oder Beinen durch deren Beschaffenheit (Signalfarben -gelb/orange-, reflektierende Streifen) noch maximiert. Für Senioren: Mit geringem Aufwand lassen sich Gehhilfen oder Rollatoren mit entsprechenden Reflektoren nachrüsten. Bei schlechtem Wetter hier noch ein Tipp: Da durch Laub und Nässe das Risiko auszurutschen erhöht ist, sollte stets festes Schuhwerk getragen werden. Als Fußgänger kann man mit kleinen Maßnahmen viel für seine eigene Sicherheit im Straßenverkehr tun: Will man über die Straße gehen, sollte dies ausschließlich an den dafür vorgesehenen Stellen geschehen. Achtung: Nehmen Sie Blickkontakt auf! Die Vergewisserung, vom Fahrzeugführer wahrgenommen worden zu sein, ist vor Betreten der Fahrbahn besonders wichtig. Grundsätzlich gilt, auf dem kürzesten Weg und dabei zügig zur anderen Straßenseite gehen. Ein Umweg sollte in Kauf genommen werden, wenn der Weg zwischen geparkten Fahrzeugen sowie vor oder hinter haltenden Bussen über die Fahrbahn führt. Alle Fahrzeugführer sollten sich in dieser Jahreszeit besonders vorsichtig und rücksichtvoll -nicht nur- gegenüber den "schwächeren" Verkehrsteilnehmern verhalten.

Matthias Mänz -Pressestelle- Polizeioberkommissar Tel. 0561 - 910 1021

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