Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel / Kassel: Bankangestellte ...

01.12.2016 - 18:55:28

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel / Kassel: Bankangestellte .... Kassel: Bankangestellte verhindert Trickbetrug: Seniorin wollte 20.000,- Euro für falsche Cousine abheben

Kassel - Einer aufmerksamen Angestellten einer Bankfiliale im Kasseler Stadtteil Harleshausen ist es zu verdanken, dass eine 80 Jahre alte Kundin nicht um ihr Erspartes gebracht wurde. Die Seniorin war zuvor der sogenannten Enkeltrickmasche zum Opfer geworden. Ihre angebliche Cousine hatte angerufen und um eine finanzielle Unterstützung gebeten. Ein späterer Rückruf deckte die perfide Tat auf. Vermutlich dieselbe Tätergruppe versuchte zuvor in mindestens sieben bislang der Kasseler Polizei bekannten Fällen an das Geld der jeweils Angerufenen zu kommen. Die Taten scheiterten jedoch.

Die gestrige Serie von Enkeltrickdelikten, die bislang polizeilich bekannt wurden, endete offenbar gegen 14.30 Uhr mit dem Anruf bei der 80-Jährigen im Stadtteil Harleshausen. Eine angebliche Cousine meldete sich bei der Rentnerin und bat um finanzielle Hilfe für eine Immobilie. Die Cousine säße bei einem Notar in Göttingen, könnte das ultimative Schnäppchen machen, müsste aber kurzfristig finanziell mit 20.000,- Euro unterstütz werden. Die hilfsbereite 80-Jährige glaubte wirklich von ihrer Verwandten angerufen worden zu sein und begab sich zur Bank im Stadtteilkern. Dort traf sie glücklicherweise auf eine sehr sensible und aufmerksame Angestellte, die die Kasseler Polizei informierte. Dem siebten Sinn der Bankmitarbeiterin ist es zu verdanken, dass die Seniorin anschließend Abstand von ihrem Vorhaben nahm, 20.000,- Euro vom Konto abzuheben. Nach Beratung durch die Polizei rief die 80-Jährige ihre echte Cousine an. Die fiel aus allen Wolken, da sie gar nicht angerufen hatte und der ganze Schwindel fiel auf. Möglicherweise hatten auch die Täter Lunte gerochen. Sie meldeten sich nicht mehr bei der Seniorin und konnten unerkannt entkommen.

Auch zu den bis dahin bekannt gewordenen Taten liegen der Kasseler Polizei bislang keine konkreten Hinweise auf die Täter vor. Sie hatten es gegen 11.30 Uhr im Vorderen Westen, um 12.15 Uhr am Jungfernkopf und zwischen 13 und 14.30 Uhr in Helleböhn, Wehlheiden und im Forstfeld versucht. Die dabei erreichten Rentnerinnen und Rentner bemerkten allerdings jeweils sofort, dass etwas nicht ganz koscher war und legten den Anrufern auf.

Torsten Werner Polizeihauptkommissar -Pressestelle- Tel.: 0561 - 910 1020

OTS: Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/44143 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_44143.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen Grüner Weg 33 34117 Kassel Pressestelle

Telefon: 0561/910 10 20 bis 23 Fax: 0561/910 10 25 E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

Außerhalb der Regelarbeitszeit Polizeiführer vom Dienst (PvD) Telefon: 0561-910-0 E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Ermittlungen gegen weiteren Polizisten im Reichsbürger-Fall. Der Verdacht lautet auf Beihilfe zum Totschlag durch Unterlassen. Der Kommissar soll vom Waffenbesitz des «Reichsbürgers» und von dessen Kontakten zu Gleichgesinnten gewusst haben. Der 50-Jährige und ein 49 Jahre alter Oberkommissar waren bereits im November vom Dienst suspendiert worden. Der «Reichsbürger» hatte im Oktober auf SEK-Beamte geschossen und dabei einen Polizisten getötet und einen weiteren verletzt. Nürnberg - Nach den tödlichen Schüssen eines sogenannten Reichsbürgers auf einen Polizisten in Mittelfranken ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen weiteren Beamten. (Politik, 23.01.2017 - 14:54) weiterlesen...

Totschlag durch Unterlassen - Ermittlungen gegen Polizisten im «Reichsbürger»-Fall. Der Verdacht lautet auf Beihilfe zum Totschlag durch Unterlassen. Nürnberg - Nach den tödlichen Schüssen eines sogenannten Reichsbürgers auf einen Polizisten in Mittelfranken ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen weiteren Beamten. (Politik, 23.01.2017 - 14:52) weiterlesen...

Täter unerkannt entkommen - Polizei reagiert mit emotionaler Botschaft auf Steinwürfe Mehrere Polizeiwagen werden in Berlin mit Steinen attackiert - das Social-Media-Team der Polizei antwortet mit einer Botschaft im Netz. (Politik, 23.01.2017 - 08:56) weiterlesen...

Berliner Polizei reagiert mit emotionaler Botschaft auf Steinwürfe. «In unseren Fahrzeugen befinden sich Menschen», schrieb das Social-Media-Team auf Facebook und postete ein Video mit Bildern der demolierten Wagen. Unbekannte hatten in Berlin-Mitte mehrere Polizeiwagen mit Steinen beworfen. Ein Polizist wurde im Gesicht verletzt. Inzwischen unterstützten Tausende Menschen die Botschaft bei Facebook mit «Likes». Berlin - Mit einer emotionalen Botschaft im Internet hat die Berliner Polizei auf eine Stein-Attacke gegen Polizeiwagen reagiert. (Politik, 23.01.2017 - 07:28) weiterlesen...