Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Mittelfranken / Bedrohungslage ...

13.06.2017 - 19:46:35

Polizeipräsidium Mittelfranken / Bedrohungslage .... (979) Bedrohungslage erforderte umfangreichen Polizeieinsatz

Nürnberg - Am Nachmittag des 13.06.2017 kam es in der Sebalder Altstadt in Nürnberg zu einem umfangreichen Polizeieinsatz. Vorausgegangen war die Mitteilung über eine Person, die sich mit einer Schusswaffe in einer Wohnung aufhalten soll.

Ein 48-jähriger Mann teilte der Polizei kurz nach 14:00 Uhr mit, dass er in einer Wohnung am Münzplatz in einen Streit verwickelt gewesen ist, in dessen Verlauf auch eine Schusswaffe zum Vorschein kam. Geschossen wurde aber nicht.

Auf Grund der glaubhaften und nachvollziehbaren Angaben des Mitteilers entschloss sich die Polizei, den Bereich rund um das Objekt großräumig abzusperren und dazu auch entsprechende Verkehrssperren in der Äußeren Laufer Gasse und der Beckschlagergasse einzurichten.

Unter Einsatzleitung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte wurden Spezialeinheiten und speziell geschulte Beamte zur Kontaktaufnahme aufgerufen, die Lage am Münzplatz war zu diesem Zeitpunkt (ca. 14:30 Uhr) unverändert und unter polizeilicher Kontrolle. Anwohner mussten nicht evakuiert werden, noch im Gefahrenbereich anwesende Passanten konnten unter Polizeischutz das Gebiet um den Einsatzort verlassen.

Gegen 16:00 Uhr entschloss man sich, direkt mit den Anwesenden in der Wohnung Kontakt aufzunehmen. Zuvor scheiterten telefonische Versuche. Bei dieser versuchten Kontaktaufnahme ergab sich für die eingesetzten Spezialeinheiten eine günstige Gelegenheit des Zugriffs. Zwei Personen (mehr derzeit nicht bekannt) konnten in den Räumen widerstandslos festgenommen werden. Bei der derzeit noch laufenden Wohnungsdurchsuchung (aktueller Stand: 17:15) fand sich bisher keine Schusswaffe.

Unmittelbar nach Einsatzende (ca. 16:30 Uhr) gab die Einsatzleitung den Verkehr in der Sebalder Altstadt wieder frei. Während des Einsatzes leiteten Beamte der Nürnberger Verkehrspolizei den Verkehr um.

Vorsorglich waren zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz, mehrere Dutzend Polizeibeamte, darunter Spezialeinheiten und USK, waren ebenfalls beteiligt.

Zurzeit prüft man, ob die beteiligten Personen strafrechtliche Verantwortlichkeiten haben. Sowohl die festgenommenen Männer als auch der Mitteiler standen deutlich unter Alkoholeinwirkung.

Bert Rauenbusch/sg

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