Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Mannheim / Hockenheim / Rhein-Neckar-Kreis: ...

13.06.2017 - 19:31:46

Polizeipräsidium Mannheim / Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis: .... Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis: Matapaloz-Festival - Verkehrs- und Sicherheitshinweise der Polizei

Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis - Bereits seit Wochen bereitet sich das Polizeipräsidium Mannheim auf das Matapaloz-Festival am 16./17. Juni der Band "Böhse Onkelz" auf dem Hockenheimring vor.

An beiden Veranstaltungstagen werden jeweils rund 50.000 Besucher erwartet.

Es wird mit bis zu 25.000 Campern gerechnet, die über die Festivaltage hinweg ihre Zelte aufschlagen werden.

Zur besseren An- und Abreise hat die Bahn hat einen Sonderzugverkehr eingerichtet, der im Internet über den Link:

http://www.s-bahn-rhein-neckar.de/s_rheinneckar/view/fahrplan/sond erverkehre/sonderverkehre.shtml abrufbar ist. Geschätzte 10.000 Besucher werden mit der Bahn anreisen.

Die Polizei rechnet damit, dass viele Konzertbesucher, vor allem die Camper bereits am Donnerstag anreisen werden. Hierdurch dürfte der Anreiseverkehr am Freitag etwas entspannter ablaufen. Allerdings ist der Freitagnachmittagsverkehr auf den Anfahrtsrouten der A 5 und der A 6 aus allen Richtungen zu berücksichtigen. Verkehrsunfälle und entsprechende Rückstaus können zu einem verspäteten Eintreffen am Veranstaltungsgelände führen. Dessen sollten sich die Festivalbesucher bewusst sein, einen Zeitpuffer einplanen und rechtzeitig losfahren. Auch wenn die Reiseroute noch so kurz ist.

Für die erwarteten rund 30.000 Fahrzeuge steht ausreichend Parkfläche zur Verfügung. Die Park- und Campingplätze sind an allen Zufahrtsstraßen gut erkennbar beschildert.

Um den An- und Abreiseverkehr besser kanalisieren zu können, werden Freitag/Samstag, 16./17. Juni folgende Verkehrsmaßnahmen getroffen:

Anfahrt:

- Einbahnregelung der Reilinger Straße zwischen L 723 und Kreisverkehr Hubäckerring an allen Anfahrtstagen. Je nach Verkehrsentwicklung ist vorgesehen, auch die L 723 zwischen der Anschlussstelle Walldorf/Wiesloch und Hockenheim sowie die Nordanbingung von der B 39 kurzfristig als Einbahnstraße einzurichten. - der Nordring in Hockenheim wird zwischen der Ernst-Wilhelm-Sachs-Straße/Höhe Hardtstraße und der Schwetzinger Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Benutzung ist während der Sperrung nur für Veranstaltungsbesucher zum/vom Parkplatz P 2 erlaubt.

Abfahrt:

- jeweils Freitag- und Samstagabend wird nach Konzertende die Rei-linger Straße/Hubäckerring in Fahrtrichtung zur Anschlussstelle der A 5 (Walldorf/Wiesloch) über die L 723 zur Einbahnstraße. Man kann also nur von Hockenheim in Richtung Walldorf fahren. - das Tor vom Parkplatz P 2 zur A 6 wird ab 22.30 Uhr geöffnet. - Nordring in Hockenheim wird ab der Ernst-Wilhelm-Sachs-Straße/Höhe Hardtstraße bis zur B 39 zur Einbahnstraße

Drop off/Drop on-Verkehr

- Für den Bring- und Holverkehr der Veranstaltungsbesucher sind spezielle Parkbereiche ausgewiesen: Bahnhof Hockenheim, Parkplatz Zufahrt Ost Hockenheimring von der B291 kommend

Reisbusse

- Reisebusse mit Veranstaltungsbesuchern werden auf dem Gelände des Hockenheimrings untergebracht. Die Anfahrt der Reisebusse erfolgt über die BAB-Anschlussstellen Walldorf/Wiesloch - B 291 - Zufahrt Hockenheimring-Ost - im Stadtgebiet Hockenheim stehen keine Parkflächen für Busse zur Verfügung

Neben dem Verkehr steht auch die Sicherheit der Konzertbesucher im Blickpunkt. Die Polizei ist auf den Ansturm der Besuchermassen vorbereitet. Das Sicherheits- und Personalkonzept wurde aufgrund der derzeitigen Sicherheitslage überarbeitet. Der Personalansatz von Beamten in Uniform als auch in Zivil wurde angepasst und verstärkt, so dass wir den Festival-Besuchern ein höchst mögliches Maß an Sicherheit bieten können.

Aus den Erfahrungen zurückliegender Konzerte und der aktuellen Gefährdungssituation wurden folgende Veränderungen des Einsatzkonzepts vorgenommen:

- in Abstimmung mit dem Veranstalter ist es untersagt, Rucksäcke auf das Veranstaltungsgelände mitzunehmen. Lediglich kleine Taschen bis zum Format Din A4 sind zugelassen. - Darüber hinaus ist es untersagt, harte, sperrrige sowie gefährliche Gegenstände, wie z.B. Flaschen, Dosen, Waffen und pyrotechnische Gegenstände auf das Veranstaltungsgelände zu bringen. Veranstaltungsbesucher werden durch Hinweisschilder auf die Verbote hingewiesen. - Die Einlasskontrollen zum Festivalgelände werden intensiviert, so dass Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden können. - ein Shuttlebusverkehr von und zu den Parkplätzen ist nicht eingerichtet, da Shuttlebusse in der Vergangenheit durch die Fußgänger-ströme blockiert wurden. - Einbau von Schleusen (sog. Truckgates) vor den Unterführungen sowie Regulierung des Fußgängerstroms zu den Unterführungen - Verbot von fliegenden Händlern im weiteren Umfeld der Unterführungen und Abbau von Barrieren - Optimierung der Beleuchtung im Bereich der Unterführungen und Einsatz von Polizeireitern

Grundsätzlich gilt, den Anweisungen aller Polizeikräfte sowie auch der Sicherheitsdienste zu folgen und sich an den Hinweisschildern/Wegweisern zu orientieren.

Hier einige Tipps der Polizei: Vorsicht vor...

- "Zeltschlitzer": Keine Wertsachen oder auch Konzertkarten beim Verlassen der Zelte zurücklassen. Sogenannte Zeltschlitzer nutzen immer wieder die Gelegenheit, verlassene Zelte nach Wertvollem und Nützlichem zu durchsuchen. - Taschendiebe: Bei Großveranstaltungen kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen. Im Gedränge bemerkt man nicht, wenn Geldbeutel, Handy oder gar Hals- und Armkettchen gestohlen werden. Am besten ist es, so wenige Wertsachen wie möglich mitzunehmen. Geldbeutel oder Handy nicht in der Gesäßtasche verstauen. - Autoaufbrüche: Keine Wertsachen offen im Auto liegen lassen. Das lädt geradezu ein, das Fahrzeug aufzubrechen.

Die Polizei hat eine Polizeiwache im Gebäude der Haupttribüne eingerichtet

Informationen am Konzerttag bietet auch der Verkehrswarnfunk. Zudem informiert die Polizei auf Twitter und Facebook über die aktuelle Situation beim Festival.

Die Polizei ist von Donnerstag bis Sonntag mit einem Großaufgebot von Beamten im Einsatz. Das Polizeipräsidium Mannheim wird dabei überregional, unter anderem vom Polizeipräsidium Einsatz, vom Landeskriminalamt sowie der Polizeihubschrauberstaffel unterstützt.

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