Polizei, Kriminalität

Polizeipräsidium Ludwigsburg / Kampfmittelbeseitigungsdienst ...

17.02.2017 - 03:06:37

Polizeipräsidium Ludwigsburg / Kampfmittelbeseitigungsdienst .... Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft Bombe in Sindelfingen erfolgreich

Ludwigsburg - Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft Bombe in Sindelfingen erfolgreich

Nach dem Bombenfund am Mittwoch in Sindelfingen wurde am Donnerstag kurz vor 16.30 Uhr bei Bauarbeiten erneut ein Sprengkörper aus dem zweiten Weltkrieg, etwa 150 Meter vom gestrigen Fundort entfernt, festgestellt. Die Arbeiten wurden sofort eingestellt und das Gebiet weiträumig abgesperrt. Durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst wurde die Bombe als 250-kg-Fliegerbombe identifiziert. Die Einsatzmaßnahmen wurden wie am Vortag durchgeführt und verliefen ebenso störungsfrei. Der Evakuierungsradius wurde auf 300m festgelegt. Durch den etwas nach Osten verschobenen Auffindeort war ein etwas größerer Teil des Stadtgebiets betroffen. Insgesamt mussten 45 Gebäude mit rund 900 Bewohnern evakuiert werden. Im Gegensatz zum Vortag war das Stern-Center (Einkaufszentrum mit Kino, Parkhaus, Gastronomiebetrieben) ebenfalls von der Evakuierung betroffen. Die Bahnlinie Böblingen - Renningen und die innerörtlichen Hauptverkehrsachsen Calwer Straße / Hanns-Martin-Schleyer Straße (Landesstraße 1183) wurden zeitweise gesperrt. Für Anwohnerinnen und Anwohner wurde als Aufenthaltsraum abermals die Sporthalle des Stiftsgymnasiums zur Verfügung gestellt und für mobilitätseingeschränkte Personen ein Buspendelverkehr eingerichtet. Die Evakuierung der Wohngebäude wurde gegen 21.30 Uhr begonnen und war um 22.45 Uhr beendet, so dass mit der Entschärfung um 23.15 Uhr begonnen werden konnte. Die Entschärfung war gegen 00.10 Uhr abgeschlossen. Größere Verkehrsbeeinträchtigungen blieben aus, das Verkehrsaufkommen war gering. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg war mit 79 Beamten, die Bundespolizei mit 4 Beamten, die Feuerwehr mit 35, der Rettungsdienst mit 110 Einsatzkräften vor Ort.

OTS: Polizeipräsidium Ludwigsburg newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/110974 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_110974.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Ludwigsburg Telefon: 07141 18-9 E-Mail: ludwigsburg.pp@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Polizei schießt Mann an Berliner Krankenhaus an. Es sei noch unklar, ob einer oder mehrere Beamte geschossen hätten, sagte eine Polizeisprecherin. Auch zu den Gründen für die Schussabgabe und zum genauen Ort des Vorfalls war zunächst nichts bekannt. Die Rettungsstelle war am Nachmittag weiträumig mit rot-weißem Flatterband abgesperrt. Mehrere Polizisten sicherten die Umgebung. Berlin - An der Rettungsstelle eines Krankenhauses in Berlin-Kreuzberg ist ein Mann von der Polizei angeschossen und am Bein verletzt worden. (Politik, 27.04.2017 - 19:02) weiterlesen...

Polizei darf bei der Verbrecher-Jagd Zufallskontrollen vortäuschen. Solche «legendierten» Kontrollen sind grundsätzlich zulässig, wie der Bundesgerichtshof entschied. Die Karlsruher Richter hatten den Fall eines bei einer vorgeblichen Verkehrskontrolle überführten Drogenkuriers zu entscheiden. Um einen Hintermann in Sicherheit zu wiegen, wurde sein Auto ohne richterlichen Beschluss durchsucht. Mit dem Urteil steht fest, dass die Polizisten die knapp acht Kilo Kokain so oder so aus dem Verkehr ziehen durften. Karlsruhe - Ermittler dürfen Kriminelle durch Vortäuschen einer zufälligen Polizeikontrolle gezielt auf frischer Tat ertappen. (Politik, 26.04.2017 - 16:50) weiterlesen...

BGH verkündet Urteil zu fragwürdigen Polizeikontrollen. Ein überführter Drogenkurier wehrt sich vor dem Bundesgerichtshof gegen seine Verurteilung zu sechseinhalb Jahren Haft. Bei seiner Festnahme im Sommer 2015 wussten die Fahnder, dass der Mann mit einer Ladung Kokain im Auto auf dem Rückweg aus den Niederlanden sein würde. Um einen wichtigen Hintermann in Sicherheit zu wiegen, täuschten sie eine zufällige Verkehrskontrolle vor. Karlsruhe - Die Polizei verrät bei Personenkontrollen nicht immer ihre wahren Absichten - heute entscheiden die obersten deutschen Strafrichter, ob das gegen rechtsstaatliche Grundsätze verstößt. (Politik, 26.04.2017 - 04:52) weiterlesen...