Polizei, Kriminalität

Polizeiinspektion Verden / Osterholz / ++ Nicht nur auf ...

01.12.2016 - 17:05:41

Polizeiinspektion Verden / Osterholz / ++ Nicht nur auf .... ++ Nicht nur auf Weihnachtsmärkten: Polizei warnt vor Taschendieben und bittet um Vorsicht ++

Landkreis Osterholz -

Nicht nur auf Weihnachtsmärkten: Polizei warnt vor Taschendieben und bittet um Vorsicht Landkreis Osterholz. Taschendiebe sind überall, nicht nur auf Weihnachtsmärkten. Dort, wo dichtes Gedränge herrscht oder wo die Leute abgelenkt sind, greifen die Langfinger gerne in die Taschen fremder Menschen. Die Täter rempeln ihre Opfer "versehentlich" an, bieten übersteigerte Hilfsbereitschaft an oder suchen sonst fadenscheinige Gründe für ein Gespräch. Dabei agieren die Täter oft in Gruppen: Der eine lenkt ab, der andere greift zu. Wenn man dann die regelmäßig propagierten Präventionstipps der Polizei nicht beachtet, ist man sein Geld oder sein Smartphone schneller los, als man glaubt.

Taschendiebstahl beinhaltet laut der polizeilichen Kriminalstatistik eigentlich nur jene Fälle, in denen die Täter in die am Körper des Geschädigten getragene Tasche greifen. Nimmt man zusätzlich die Straftaten hinzu, bei denen die Täter in abgelegte Taschen z.B. im Rollator oder im Einkaufswagen im Supermarkt greifen, ergeben sich für das Jahr 2015 im Landkreis Osterholz 47 Taten.

Um sich vor Diebstahl zu schützen, gibt das Polizeikommissariat Osterholz ein paar Tipps.

- Zunächst sollten Sie nur so viel Bargeld mitnehmen, wie Sie tatsächlich benötigen. - Bewahren Sie niemals EC-Karte und persönliche Pin-Nummer zusammen auf! - Tragen Sie Wertgegenstände immer in verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper. - Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer geschlossen mit der Verschlussseite zum Körper. Keineswegs sollten Taschen im Einkaufswagen oder im Rollator liegen - so haben die Diebe einfachstes Spiel. - Tragen Sie Rucksäcke im Gedränge vorne. Geldbörsen oder Smartphones gehören nie in die Außentaschen.

Im besonderen Fokus der Trickdiebe sind Sie übrigens, wenn sie kurz zuvor Bargeld abgeboben haben. - Lassen Sie sich daher nicht von Dritten ablenken oder in ein Gespräch verwickeln. - Nehmen Sie größere Bargeldabhebungen nie alleine vor. - Lassen Sie sich größere Beträge in einem Nebenraum der Bank auszahlen. - Gewähren Sie keine Einblicke in ihre Brieftasche. Geben Sie Personen, von denen Sie auf der Straße angesprochen werden, kein Geld.

Beamte des Polizeikommissariats Osterholz binden die Weihnachtsmarktgelände in ihre Streifentätigkeit übrigens mit ein - und zwar auch in Zivil und somit nicht sichtbar. Dabei haben sie auch mögliche Taschendiebe im Visier. Die allermeisten Tatorte liegen jedoch woanders, häufig in Verbrauchermärkten. Die Polizisten bitten um Beachtung der einfachen Regeln, um es den Langfingern möglichst schwer zu machen. Sensibilisieren Sie auch Ihre älteren Mitmenschen für das Thema.

OTS: Polizeiinspektion Verden / Osterholz newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/68441 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_68441.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Verden / Osterholz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Helge Cassens Telefon: 04231/806-104 Mobil: 0152 / 56 88 06 04 E-Mail: pressestelle@pi-ver.polizei.niedersachsen.de

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

BKA befürchtet laut «Spiegel» neue Anschläge gegen Flüchtlingsheime. Das berichtet der «Spiegel» unter Berufung auf eine interne Lageanalyse. Zwar seien die Übergriffe in den ersten drei Monaten dieses zurückgegangen, doch sei damit zu rechnen, dass sich vor der Bundestagswahl die Anti-Asyl-Agitation der rechten Szene wieder verschärfe und weitere Straftaten drohten. Das BKA warnte vor Einzeltätern, die weder Polizei noch Verfassungsschutz auf dem Schirm hätten. Berlin - Das BKA rechnet im Bundestagswahlkampf mit einer Zunahme von Anschlägen gegen Flüchtlingsunterkünfte. (Politik, 29.04.2017 - 12:30) weiterlesen...

Polizei schießt Mann an Berliner Krankenhaus an. Es sei noch unklar, ob einer oder mehrere Beamte geschossen hätten, sagte eine Polizeisprecherin. Auch zu den Gründen für die Schussabgabe und zum genauen Ort des Vorfalls war zunächst nichts bekannt. Die Rettungsstelle war am Nachmittag weiträumig mit rot-weißem Flatterband abgesperrt. Mehrere Polizisten sicherten die Umgebung. Berlin - An der Rettungsstelle eines Krankenhauses in Berlin-Kreuzberg ist ein Mann von der Polizei angeschossen und am Bein verletzt worden. (Politik, 27.04.2017 - 19:02) weiterlesen...

Polizei darf bei der Verbrecher-Jagd Zufallskontrollen vortäuschen. Solche «legendierten» Kontrollen sind grundsätzlich zulässig, wie der Bundesgerichtshof entschied. Die Karlsruher Richter hatten den Fall eines bei einer vorgeblichen Verkehrskontrolle überführten Drogenkuriers zu entscheiden. Um einen Hintermann in Sicherheit zu wiegen, wurde sein Auto ohne richterlichen Beschluss durchsucht. Mit dem Urteil steht fest, dass die Polizisten die knapp acht Kilo Kokain so oder so aus dem Verkehr ziehen durften. Karlsruhe - Ermittler dürfen Kriminelle durch Vortäuschen einer zufälligen Polizeikontrolle gezielt auf frischer Tat ertappen. (Politik, 26.04.2017 - 16:50) weiterlesen...

BGH verkündet Urteil zu fragwürdigen Polizeikontrollen. Ein überführter Drogenkurier wehrt sich vor dem Bundesgerichtshof gegen seine Verurteilung zu sechseinhalb Jahren Haft. Bei seiner Festnahme im Sommer 2015 wussten die Fahnder, dass der Mann mit einer Ladung Kokain im Auto auf dem Rückweg aus den Niederlanden sein würde. Um einen wichtigen Hintermann in Sicherheit zu wiegen, täuschten sie eine zufällige Verkehrskontrolle vor. Karlsruhe - Die Polizei verrät bei Personenkontrollen nicht immer ihre wahren Absichten - heute entscheiden die obersten deutschen Strafrichter, ob das gegen rechtsstaatliche Grundsätze verstößt. (Politik, 26.04.2017 - 04:52) weiterlesen...