Polizei, Kriminalität

Polizeidirektion Osnabrück / Silvester 2016 - Polizei gibt ...

29.12.2016 - 12:10:43

Polizeidirektion Osnabrück / Silvester 2016 - Polizei gibt .... Silvester 2016 - Polizei gibt Sicherheitstipps zum richtigen Umgang mit dem Feuerwerk

Osnabrück/Aurich/Emden/Wittmund/Leer/Emsland/Grafschaft Bentheim - Wie jedes Jahr soll das Silvesterfeuerwerk das Erlebnis zum Jahresende werden. Bunt, laut und hoch hinaus soll es für die Raketen, Böller oder Fontänen gehen. Was für den einen ein großer Spaß und auch bezaubernd ist, wird für den anderen schnell als Albtraum empfunden. Dies passiert genau dann, wenn der "Experimentierfreudige" die Feuerwerkskörper nicht nach Gebrauchsanweisung verwendet beziehungsweise nicht zugelassene oder gefälschte Feuerwerkskörper draußen oder in den eigenen vier Wänden anzündet. Die Polizeidirektion Osnabrück warnt vor dem Gebrauch nicht zugelassener Feuerwerkskörper. In den letzten Jahren verletzten sich gerade durch den unsachgemäßen Gebrauch oder durch nicht geprüfte Knallkörper viele Menschen. "Einsätze mit schwerverletzten Personen durch Knalltrauma, Verbrennungen oder den Verlust von Gliedmaßen aber auch Bränden von Häusern oder Wohnungen sind leider keine Seltenheit", so Sarah Gebbiken, Pressesprecherin der Polizeidirektion Osnabrück. Für die Polizei, Feuerwehr und den Rettungsdienst ist der Silvesterabend einer der einsatzstärksten Nächte im Jahr.

Der Einsatz von Feuerwerkskörpern ist in Deutschland klar geregelt. Jeder, der volljährig ist und einen geprüften Böller kauft, darf diesen auch anzünden. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, sollte man diese nur in regulären Geschäften erwerben und sich auf keine illegalen und unseriösen Geschäfte einlassen. Das Angebot der Billigware ist reichhaltig und wird unterschätzt. Wer solche illegalen Feuerwerkskörper aus dem Ausland einführt, besitzt, diese an dritte weitergibt oder auch abbrennt, macht sich nach dem Sprengstoffgesetz strafbar und muss mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe rechnen. Auch "Bastler" sollten auf selbstgefertigte Silvesterknaller verzichten. Das ist nicht nur strafbar, das Hantieren mit Schwarzpulver ist auch lebensgefährlich. Bereits geringste thermische und mechanische Einwirkungen wie Reibung oder jede Art von Zündquellen kann eine Explosion nach sich ziehen.

Um an Mitternacht nicht das böse Erwachen zu erleben, hier einige Sicherheitstipps:

- keine nicht zugelassenen oder selbstgebauten Knallkörper verwenden (strafbar) - Feuerwerk darf nur vom 31. Dezember bis zum 01. Januar abgebrannt werden - vor jedem Benutzen eines Feuerwerkskörpers die Gebrauchsanweisung aufmerksam lesen - fehlgezündete Böller (Blindgänger) niemals noch einmal anzünden - Sicherheitsabstand zu Personen, Autos oder Gebäuden einhalten und niemals in geschlossenen Räumen verwenden - Keine gezündeten Gegenstände nach Personen werfen oder auf diese schießen - Kinder und Jugendliche nur ungefährliche Gegenstände abbrennen lassen und dabei beaufsichtigen - Feuerwerkskörper nur auf freien und ebenen Flächen verwenden

"Der sichere Umgang mit dem Silvesterfeuerwerk ist das A und O für ein ungefährliches Abbrennen und vor allem für ein schönes Lichterspiel am Boden und in der Luft", so die Pressesprecherin abschließend.

Weitere Hinweise können auf der Internetseite www.polizei-beratung.de abgerufen werden.

Im Ernstfall rufen Sie die Polizei oder Feuerwehr über die Notrufnummern 110 und 112.

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