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Polizeidirektion Osnabrück / Polizeipräsident: Polizeibeamte ...

13.08.2017 - 16:41:28

Polizeidirektion Osnabrück / Polizeipräsident: Polizeibeamte .... Polizeipräsident: Polizeibeamte haben mehr Respekt verdient (FOTO)

Osnabrück, Leer, Bramsche, Aurich, Lingen, Meppen, Papenburg, Nordhorn, Wittmund - Samstagabend, 12. August 2017, 22:30 Uhr. Zwei Polizisten stehen in einer Wohnung in Leer und versuchen einen Streit zwischen einem Pärchen zu schlichten. Aus einem geselligen Abend hat sich eine körperliche Auseinandersetzung entwickelt, bei der eine 28-jährige Frau mehrfach auf ihren 32-jährigen Freund einschlug. Schon beim Eintreffen der Beamten wendete sich die aggressive Stimmung der Frau sofort gegen die Polizeibeamten, indem Sie unmittelbar auf diese losging und angriff. In diesem Fall wurde keiner der Beamten verletzt. Auf der Dienststelle stellte sich später heraus, dass die junge Frau stark betrunken (1,78 Promille) und im Besitz von Amphetaminen war. Auch in Bramsche (Landkreis Osnabrück) randalierte heute Morgen ein 32-jähriger Mann und leistete aktiv Widerstand gegen die eingesetzten Polizei- und Rettungskräfte - zudem beleidigte er sie.

Zwei beispielhafte Situationen wie sie Polizisten mittlerweile fast täglich begegnen: Ein Einsatz eskaliert und endet in einer körperlichen Auseinandersetzung. 488 Fälle mit 955 betroffenen Amtsträgern verzeichnet die Polizeidirektion Osnabrück für das Jahr 2016. 63% der Tatverdächtigen standen unter dem Einfluss berauschender Mittel bzw. alkoholischer Getränke. Somit wurde statistisch im Jahr 2016 jeder dritte Polizeibeamte in der Direktion im Dienst Opfer von Gewalt. Die Anzahl der Fälle stieg landesweit, nachdem im Zeitraum 2013 bis 2015 leichte Rückgänge zu verzeichnen waren. Auffällig: Bei mehr als der Hälfte der in Niedersachsen bekannt gewordenen Fälle, handelt es sich um Widerstandsdelikte. Im landesweiten Vergleich nimmt die Direktion in Osnabrück hier einen Spitzenplatz mit 291 Widerstandsdelikten und einem Anstieg von 17 % im Vergleich zum Vorjahr.

Bernhard Witthaut, Polizeipräsident der Polizeidirektion Osnabrück: "Fast täglich erreichen mich Meldungen von gewalttätigen Übergriffen auf unsere Kolleginnen und Kollegen. Gehören nicht Respekt und Achtung zu den wichtigsten Säulen in unserer Gesellschaft? Warum nicht auch gegenüber Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten und anderen staatlichen Institutionen?"

Der Polizeipräsident: "Wenn eine konsequente Anwendung und Ausschöpfung des Strafrahmens das Instrument sein soll, mit dem Veränderungen herbeigeführt werden können, ist es doch ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft. Wir müssen alles daran setzen, dass die, die uns schützen, wieder sicherer arbeiten können."

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