Polizei, Kriminalität

Polizei zieht Bilanz zum Campus Festival

23.06.2017 - 15:07:03

Polizei Bielefeld / Polizei zieht Bilanz zum Campus Festival

Bielefeld - MK / Bielefeld - Wellensiek - Aus Sicht der Polizei verlief die Veranstaltung, am Donnerstag, 22.06.2017, mit 15.000 Teilnehmern störungsfrei. Trotz der belastenden Temperaturen feierten die Gäste ohne nennenswerte Anlässe, bei denen Polizisten eingreifen musste.

Die Verkehrspolizei registrierte rund um den Veranstaltungsort zahlreiche Verkehrsverstöße und kümmerte sich um einen Hund, der bei der Hitze in einem Pkw zurückgelassen wurde.

Gegen 17:00 Uhr meldeten Festival Besucher der Polizei einen Hund, der bei circa 33 Grad Außentemperatur in einem abgestellten Pkw in Nähe der Universität eingeschlossen war. Im Fahrzeuginnenraum entdeckten die Beamten einen kleinen, hechelnden Mischlingshund. Der kleine Spalt den die Fahrerscheibe geöffnet war reichte keinesfalls für eine ausreichende Belüftung oder Kühlung des Innenraums.

Den Eigentümer des Pkw erreichten die Beamten nicht telefonisch. Als sie den Entschluss fassten, das Fahrzeug gewaltsam zu öffnen, erschien der Besitzer. Der 53-jährige Bielefelder war gegenüber den Argumenten der Polizisten zum Schutz des Tieres uneinsichtig. Eine verschlossene Wasserflasche in der Türablage war keine Hilfe für den Hund und der 53-Jährige erhielt eine Anzeige wegen eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz.

Während der An- und Abreise war es für die Polizisten kaum notwendig, den Verkehr zu regeln. Die Verkehrspolizisten erkannten folgende Verstöße:

Auf der Dürerstraße stoppten sie einen Autofahrer, der anstatt der zulässigen 50 km/h mit 83 km/h fuhr und zeigten ihn an.

Die Beamten ahndeten:

eine Fahrt, bei der der Fahrer unter Betäubungsmittel unterwegs war, zwei Handynutzungen von Autofahrern, eine Missachtung einer roten Ampel durch einen Pkw, einen Verstoß wegen mangelnder Ladungssicherung auf einem Lkw, die Fahrt eines Lkw über die Stapenhorststraße, trotz Durchfahrtverbots

mit Ordnungswidrigkeitsanzeigen -

sowie sechs Pkw, bei denen die Betriebserlaubnis wegen technischen Veränderungen erloschen war. Davon überprüfte ein Verkehrssachverständiger zwei Fahrzeuge. Er erkannte Mängel, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigten. Die beiden Fahrzeuge dürfen in dem Zustand nicht mehr auf der Straße unterwegs sein.

Verwarnungsgelder boten sie folgenden Verkehrsteilnehmern an:

Drei Fußgänger überquerten eine Straße bei roter Ampel. Zwei Radfahrer telefonierten während der Fahrt - zwei weitere Radfahrer waren ohne Beleuchtung unterwegs.

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