Polizei, Kriminalität

Polizei Paderborn / Landrat Manfred Müller bedankt sich bei ...

17.07.2017 - 15:21:32

Polizei Paderborn / Landrat Manfred Müller bedankt sich bei .... Landrat Manfred Müller bedankt sich bei Paderborner Polizeibeamten für ihren Einsatz beim G 20-Gipfel - Eine Beamtin und ein Beamter wurden durch Gewalttäter leicht verletzt

Paderborn - Landrat Manfred Müller und der Leitende Polizeidirektor Andreas Kornfeld haben sich bei den Paderborner Polizistinnen und Polizisten, die am Einsatz beim G 20-Gipfel in Hamburg beteiligt waren, für ihren vorbildlichen Einsatz bedankt.

Der Behördenleiter hob hervor, dass er die Bereitschaft der Paderborner Polizisten die Hamburger Kollegen bei ihrem Großeinsatz zu unterstützen absolut positiv gesehen hat. Müller: "Es ist gut, wenn sich Staats- und Regierungschefs treffen, um miteinander zu reden. Das Ausmaß an Gewalt, das wir auf der Straße miterleben mussten, war allerdings im Vorfeld nicht zu erwarten. Ich bin den Kolleginnen und Kollegen aus Paderborn dankbar, dass sie nach Hamburg gefahren sind und die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalens und Paderborns dort hervorragend vertreten haben!"

Bei dem Großeinsatz in der vorletzten Woche waren mehr als 20000 Polizeibeamte aus fast ganz Deutschland im Einsatz, um die Sicherheit der vielen tausend Staatsgäste zu gewährleisten und für Sicherheit bei den zahlreichen Demonstrationen zu sorgen.

Den Paderborner Polizisten war die Aufgabe zugewiesen worden, zusammen mit anderen Beamtinnen und Beamten aus Nordrhein-Westfalen verkehrslenkende Maßnahmen in der Hansestadt durchzuführen. In Zwölf-Stunden-Schichten sollten sie an verschiedenen Stellen im Innenstadtgebiet eine möglichst geringe Beeinträchtigung des Straßenverkehrs gewährleisten. Dies gestaltete sich aber nicht nur an den beiden Veranstaltungstagen sehr schwierig, da große Teile der Innenstadt aus Sicherheitsgründen oder wegen einer Vielzahl von demonstrativen Aktionen komplett gesperrt werden mussten. Das führte mitunter zu enormen Beeinträchtigungen sowohl für Verkehrsteilnehmer als auch bei Anwohnern.

Abteilungsleiter Andreas Kornfeld lobte in gleicher Weise die Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen für die geleistete Arbeit unter schwierigsten Bedingungen. Er hatte sie bereits vor der Abreise persönlich verabschiedet und jede Unterstützung der Behörde zugesagt. Auch während des Einsatzes standen die "G 20-Kollegen" in ständigem Kontakt mit der Heimatbehörde.

Die beteiligten Beamtinnen und Beamten der Kreispolizeibehörde Paderborn schilderten bei dem gemeinsamen Gespräch mit Müller und Kornfeld eindrucksvoll ihre Erlebnisse während dieses in jeder Hinsicht außergewöhnlichen und hochemotionalen Einsatzes. Auch wenn die Polizistinnen und Polizisten aus Paderborn keine Aufgaben übernehmen mussten, die mit den Demonstrationen unmittelbar zu tun hatten, waren sie doch, zumindest in den ersten Tagen, ständigen Anfeindungen ausgesetzt. Die Ordnungshüter schilderten, dass sich die feindselige Stimmung nach ihrem Empfingen erst nach den massiven Krawallen am Wochenende änderte und sie danach von Anwohnern und Passanten für ihren Job gelobt wurden und Anerkennung erhielten.

Die Aggression gegen die Beamten gipfelte in einer Attacke, als ein bislang unbekannter Gewalttäter einen faustgroßen Stein durch die Seitenscheibe des Streifenwagens aus Paderborn schleuderte. Dabei wurden beide Insassen, die auf dem Rückweg von ihrem Einsatzort waren, durch Glassplitter und den Stein selber leicht verletzt. Die betroffene Polizistin und der Polizist wurden ärztlich behandelt und durch die Hamburger Polizei betreut. Sie konnten am nächsten Tag ihren Dienst aber ohne Probleme wieder aufnehmen.

Bestürzt zeigten sich alle eingesetzten Beamtinnen und Beamte, nicht nur über die ständigen Gewaltszenarien. "Unbegreiflich war, dass offensichtlich "normale" Bürger und/oder Touristen, mit einer Flasche Bier oder Wein ausgestattet zu den Ausschreitungen kamen. Die Leute standen am Rande des Geschehens und schauten sich die Krawalle an oder machten Aufnahmen mit dem Handy, als wäre es ein "Happening", während sich auf den Straßen Chaoten und Polizisten massive Auseinandersetzungen lieferten", so einer der Beamten.

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