Polizei, Kriminalität

Polizei Köln / 170320-3-K/BAB Kradfahrer auf Kölner Militärring ...

20.03.2017 - 17:31:47

Polizei Köln / 170320-3-K/BAB Kradfahrer auf Kölner Militärring .... 170320-3-K/BAB Kradfahrer auf Kölner Militärring lebensgefährlich verletzt

Köln - Im einsetzenden Berufsverkehr ist am Montagmorgen (20. März) ein Motorrad-Fahrer (52) infolge einer Kollision auf der Militärringstraße in Köln-Longerich schwerstverletzt worden. An der Anschlussstelle Longerich der Bundesautobahn 57 prallte der 52-Jährige gegen sechs Uhr mit einem Pkw BMW zusammen.

Zum Unfallzeitpunkt hatte der Kradfahrer die Richtungsfahrbahn Neuss der A 57 verlassen und sich auf der Ausfahrt in Richtung Ossendorf eingeordnet. Laut Zeugenangaben wartete er mit seiner Maschine auf dem linken von zwei Linksabbiegerstreifen an der roten Ampel. Als diese auf Grün umschaltete, fuhr er an.

Auf dem Militärring war zu diesem Zeitpunkt der spätere Unfallgegner (33) mit seinem BMW 518 aus Ossendorf kommend in Richtung Longerich unterwegs. Ungebremst fuhr er auf der linken von zwei Geradeaus-Fahrspuren in den Einmündungsbereich ein. Dort kam es zum seitlichen Zusammenstoß mit dem von rechts einfahrenden Krad. Dessen Fahrer wurde auf die Motorhaube des Sportwagens aufgeladen und blieb schwerstverletzt auf der Fahrbahn liegen.

Im Zuge der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten fest, dass die für den BMW-Fahrer geltende Ampel am Militärring mehrfach ausfiel, ohne dabei auf gelbes Blinklicht umzuschalten. Dahingehend wurden Ermittlungen auch zum Phasenstatus der Ampel zum Unfallzeitpunkt veranlasst.

Während der BMW-Fahrer mit leichten Verletzungen und einem Schock nach ambulanter Behandlung in einer Klinik wieder entlassen werden konnte, musste der Suzuki-Fahrer aufgrund seiner erlittenen, lebensgefährlichen Verletzungen stationär verbleiben. Ein Atemalkoholtest bei dem Sportwagenfahrer verlief negativ. Beide Fahrzeuge wurden zur Beweissicherung sichergestellt.

Seitens der Polizei Köln wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam entsandt. Der Einmündungsbereich musste gesperrt werden. Insgesamt wurden fünf Streifenwagen eingesetzt. Erst gegen 09.40 Uhr konnten die Sperrmaßnahmen wieder aufgehoben werden. (cg)

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