Polizei, Kriminalität

Polizei Aachen / Silvesterbilanz - weniger Einsätze als im ...

01.01.2017 - 16:35:32

Polizei Aachen / Silvesterbilanz - weniger Einsätze als im .... Silvesterbilanz - weniger Einsätze als im Vorjahr - Gefeiert wurde überwiegend friedlich - Böller in Glascontainer oder vor fahrende Autos geworfen - einige Personen durch Böller verletzt

Aachen - Die Aachener Polizei zieht eine durchweg positive Bilanz nach der Silvesternacht. Wie immer hatten die Ordnungshüter viel zu tun und wurden zu insgesamt 188 Einsätzen gerufen; 2015 waren es noch 231. Einsatzanlässe waren zumeist Körperverletzungen (mit 14 waren es 3 weniger als im Vorjahr), Streitigkeiten (14 wie im Vorjahr), Schlägereien (mit 6 war es eine weniger als im Vorjahr), Sachbeschädigungen (10 im Gegensatz zu 8 im Vorjahr) und Randale (7 wie im Vorjahr). So erfreulich es war, dass die Menschen überwiegend friedlich feierten, so unerfreulich war die Tatsache, dass einige verantwortungslos mit Pyrotechnik umgingen. Einige Personen wurden durch Pyrotechnik verletzt. 19 Mal rückten die Ordnungshüter aus, weil Anrufer meldeten, dass zumeist Jugendliche Pyrotechnik unter Fahrzeuge oder Böller in Glascontainer, Hecken oder in Richtung vorbeifahrender Autos warfen. Zumeist waren die Verursacher bereits weg, wenn die Beamten eintrafen. In Aachen wurde die Polizei zu insgesamt 104 Einsätzen gerufen; darunter 7 Körperverletzungen. Gegen 0.30 Uhr wurden Beamte während eines Einsatzes an der Brücke Halifaxstraße von einer Person beleidigt. Als sie den Tatverdächtigen ansprachen, leistete er Widerstand. Während seiner Ingewahrsamnahme wurden die Beamten und der Funkwagen aus der Menschenmenge heraus mit Böllern geworfen. Es kam glücklicherweise nicht zu Verletzungen oder Schäden. Die Verursacher konnten in der Menschenmenge nicht lokalisiert werden.

Im Kollenbruch in Brand sprengten Unbekannte gegen 22.45 Uhr einen Zigarettenautomaten; vermutlich mit einem sog. "Polenböller". Der Automat wurde dabei schwer beschädigt. Die Höhe der Beute ist nicht bekannt. Die Fahndung nach dem oder den Tätern verlief erfolglos.

Zum Jahreswechsel sperrte die Polizei wegen des hohen Besucheraufkom-mens zur Sicherheit die Brücke auf der Turmstraße und die Burtscheider Brücke. Die Feierlichkeiten dort verliefen störungsfrei. In Eschweiler musste die Polizei zu 24 Einsätzen ausrücken, zumeist wegen Körperverletzung und Pyrotechnik. Zwei Personen wurden in der Nacht in Dürwiß und in Bergrath leicht verletzt, weil sie von Jugendlichen mit Böllern beworfen wurden. Gegen 22.50 Uhr randalierte am Bushof eine Person. Der Mann schlug immer wieder mit dem Kopf gegen die Glasscheibe einer Haltestelle. Als er zum eigenen Schutz in Gewahrsam genommen werden sollte, leistete er Widerstand, bei dem die Beamten unverletzt blieben. In Stolberg verzeichnet die Polizei für die Silvesternacht insgesamt 18 Einsätze. Herausragend war die Einlieferung einer jungen Frau ins Krankenhaus gegen 1.10 Uhr, weil sie in der Mausbacher Kurt-Schumacher-Straße von einem Böller getroffen wurde. Die Beamten wurden ins Krankenhaus gerufen und nahmen dort die Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung auf. Der Verursacher ist bekannt. In der Eifel/ Simmerath kam es zu 5 polizeilichen Einsätzen. Hier mussten keine Einsätze wegen Körperverletzungs- oder Sachbeschädigungsdelikten gefahren werden, lediglich wegen Ruhestörung und einem Feuer. Gegen 2 Uhr rückten Feuerwehr und Polizei zu einem Dachstuhlbrand in der Heidestraße aus. Die vier Hausbewohner wurden anderweitig untergebracht. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. In Würselen kam es insgesamt zu 18 Polizeieinsätzen; zumeist wegen Körperverletzung, Ruhestörung und Pyrotechnik. Gegen 0.15 Uhr wurde die Polizei zu einer Schlägerei in die Lehnstraße gerufen. Hier waren zwei Personengruppen in Streit geraten. Während des Einsatzes wurden zwei Beamte von einem unbekannten Tatverdächtigen mit einer Flasche beworfen und dadurch leicht verletzt. Die Beamtin und ihr Kollege blieben weiter dienstfähig. Drei Mal rückten die Beamten aus, weil Jugendliche Pyrotechnik auf vorbeifahrende Autos warfen. In Alsdorf kam es zu 9 Polizeieinsätzen; zumeist wegen Pyrotechnik und Streitigkeiten. Auf der Goethestraße in Warden wurde eine Frau von einem Böller getroffen und ins Krankenhaus gebracht. In Herzogenrath wurde die Polizei 8 Mal zu Einsätzen wegen Pyrotechnik, Körperverletzung und Ruhestörung gerufen. In Baesweiler kam es zu 2 Einsätzen von Polizeikräften wegen Pyrotechnik und Ruhestörung.

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