Polizei, Kriminalität

Nach Großeinsatz in Wuppertal: Polizei zieht positives Fazit

04.03.2017 - 18:41:26

Polizei Wuppertal / Nach Großeinsatz in Wuppertal: Polizei zieht ...

Wuppertal -

Für den heutigen Samstag (04.03.2017) wurden in Wuppertal - Oberbarmen und Barmen mehrere Versammlungen angemeldet (siehe hiesige Pressemeldung vom 01.03.2017: W-Mehrere Versammlungen am 04.03.2017 in Wuppertal).

Etwa 350 Personen folgten dem Aufruf des "Wuppertaler Bündnis gegen Nazis". Unter dem Motto "Kein Fußbreit den Faschisten, nicht in Barmen, nicht in Wuppertal und anderswo" versammelten sich gegen 12.30 Uhr die Teilnehmer zu einer Kundgebung auf dem Berliner Platz. Gegen 14.15 Uhr wurde die Versammlung beendet, die Teilnehmer begaben sich daraufhin in Kleingruppen zum Wupperfelder Markt. Die ursprünglich dort vorgesehene Versammlung fand jedoch nicht mehr statt.

Nach einer Auftaktkundgebung gegen 13.40 Uhr mit etwa 70 Teilnehmern, zog die Partei "Die Rechte" über die Berliner Straße zum Brunnen am Werth, Höhne. Im Anschluss an eine Zwischenkundgebung setzte der Aufzug seinen Weg über die Höhne, Rolingswerth und Winklerstraße zum Barmer Bahnhof fort. Die Versammlung endete nach einer Abschlusskundgebung um 15.55 Uhr.

Die Versammlungen verliefen weitestgehend friedlich. Lediglich vor dem Bahnhofsgebäude in Oberbarmen musste eine Person in Gewahrsam genommen werden, nachdem sie einen Teilnehmer der rechten Versammlung geschlagen hatte. Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung wurde erstattet. Einer Person wurde die Teilnahme an der Versammlung der Partei "Die Rechte" untersagt, da sie einen verbotenen Gegenstand mitführte; gegen sie wurde eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz erstattet, ein Messer wurde sichergestellt.

Im Vorfeld der Versammlungen griffen etwa 20 Personen einen Informationsstand der AfD in der Elberfelder Innenstadt an. Sie zerstörten den Stand und verletzten eine Person. Anschließend flüchtete die Gruppe mit einem Zug vom Hauptbahnhof nach Oberbarmen. Dort überprüfte die Polizei die Identität von 42 Personen und deren mögliche Tatbeteiligung. Nach Feststellung der Personalien wurde die Gruppe wieder entlassen, den Personen wurden Platzverweise erteilt. Hinsichtlich des Angriffs auf den Infostand wurde eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung erstattet.

Die Polizei setzte am heutigen Tag über 700 Beamtinnen und Beamte ein. Die B 7 (Berliner Straße, Höhne) war für etwa drei Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt, was für erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen sorgte. (cw)

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