Polizei, Kriminalität

Lippe. Warnung vor mutmaßlichen Online-Betrügern!

19.10.2016 - 13:20:40

Polizei Lippe / Lippe. Warnung vor mutmaßlichen Online-Betrügern!

Lippe - Seit Dienstag meldeten sich mehrere Lipperinnen und Lipper bei der Polizei und gaben an, von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern angerufen worden zu sein, die Zugang zum Rechner haben wollten. Die Polizei warnt vor derartigen Anrufen bzw. davor, den Anweisungen der Anrufer Folge zu leisten. Ziel ist es, Daten aus dem Rechner auszuspähen. Angeblich sollen Sicherheitslücken überprüft werden. Das geht aber nur, wenn man den Zugang zum Rechner bekommt. Generell gilt: Microsoft ruft Sie nicht an! Diese Form der Kriminalität wird "Phishing" genannt, eine bereits seit Jahren bekannte Masche. Die Palette der Legenden, unter denen Anrufer "firmieren" ist sehr vielfältig. Ziel in allen Fällen ist es jedoch, sensible und persönliche Daten auszuspähen, um sie dann missbräuchlich zu benutzen. Führen Sie keine Installation von Software durch, zu der Sie am Telefon aufgefordert werden. Folgen Sie auch keinen Links, die Ihnen genannt werden. Tätigen Sie keine Zahlungen (z.B. durch Herausgabe der Kreditkatendaten). Unterbrechen Sie im Notfall die Verbindung zum Computer. Ohne Ihre eigene vorherige Supportanfrage und Zustimmung werden Unternehmen (z.B. Banken, Softwarefirmen, Provider o.a.) Sie niemals dazu auffordern, Daten auf Ihrem Computer zu installieren oder eine Fernwartung vornehmen zu lassen. Merken Sie sich angezeigte Rufnummern im Display Ihres Telefons, wenn Sie in diesem Zusammenhang einen Anruf bekommen. Im akuten Fall können Sie sich selbstverständlich auch an die örtliche Polizeidienststelle wenden. Beispielsweise finden Sie auf der Homepage des Bundesamtes für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) unter bsi.bund.de oder unter polizei-beratung.de wertvolle Hinweise, wie Sie sich vor derartigen Maschen schützen und sichern können.

OTS: Polizei Lippe newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/12727 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_12727.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizei Lippe Pressestelle Uwe Bauer Telefon: 05231/609-5050 o. 0171-3078230 Fax: 05231/609-5095 www.polizei.nrw.de/lippe

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Anschlag - Explosion vor Bank in Athen. Verletzt wurde nach übereinstimmenden Berichten griechischer Medien niemand. Athen - Unbekannte haben am Mittwochabend einen Sprengsatz vor einer Bank im Zentrum Athens gezündet. (Politik, 20.04.2017 - 08:46) weiterlesen...

Anschlag - Explosion vor einer Bank in Athen. Verletzt wurde nach übereinstimmenden Berichten griechischer Medien niemand. Athen - Unbekannte haben am Mittwochabend einen Sprengsatz vor einer Bank im Zentrum Athens gezündet. (Politik, 20.04.2017 - 07:00) weiterlesen...

Explosion vor einer Bank in Athen. Verletzt wurde nach übereinstimmenden Berichten griechischer Medien niemand. Etwa eine halbe Stunde vor der Detonation warnte ein Unbekannter mit einem Anruf bei einem Nachrichtenportal vor dem Anschlag. Die Polizei konnte rechtzeitig die Straße vor der Filiale der privaten Eurobank räumen. Es seien einige Schäden an der Fassade des Gebäudes entstanden, berichteten Reporter. Experten gehen davon aus, dass Autonome hinter dem Anschlag stecken, wie das Staatsradio berichtete. Athen - Unbekannte haben am Abend einen Sprengsatz vor einer Bank im Zentrum Athens gezündet. (Politik, 19.04.2017 - 23:52) weiterlesen...

BGH: Dürfen Fahnder Gesuchte wie zufällig kontrollieren?. Fahnder hatten am Wagen eines mutmaßlichen Drogenkuriers einen Peilsender angebracht und dann eine Verkehrskontrolle vorgeschickt. Dann wird der Wagen durchsucht und es werden knapp acht Kilo Kokain sichergestellt. Der zu sechseinhalb Jahren Haft Verurteilte ist der Auffassung, dass sein Auto nicht ohne richterlichen Beschluss hätte durchsucht werden dürfen. Karlsruhe - Dürfen Fahnder Gesuchte wie zufällig kontrollieren, um sie zu stellen? Mit dieser Frage beschäftigt sich heute der Bundesgerichtshof. (Politik, 19.04.2017 - 07:36) weiterlesen...