Polizei, Kriminalität

Lippe / Detmold.

21.04.2017 - 13:01:42

Polizei Lippe / Lippe / Detmold. Neuerliche Warnung vor Abzocke .... Neuerliche Warnung vor Abzocke durch angebliche Polizeibeamte.

Lippe - Wieder sind in Lippe (Detmold) Fälle bekannt geworden, in denen angebliche Polizeibeamte ausgesuchte Opfer mehrfach angerufen und sie verängstigt haben. Die Masche ist grundsätzlich immer gleich. Den Opfern wird suggeriert, dass sie auf der Liste möglicher Einbruchstaten bzw. Täter stehen und deshalb ihre Vermögen, auch die auf vorhandenen Konten, "in Sicherheit" bringen müssen. Die Gelder sollen abgehoben und angeblichen "Vertrauenspersonen" übergeben werden. Die Angerufenen sind verunsichert, weil im Telefondisplay in etlichen Fällen die Rufnummernkennung 110 oder sogar die Amtsnummer der örtlichen Polizei gezeigt wird. Dabei handelt es sich um eine technische Manipulation der Täter! Die Anrufer geben sich dabei sowohl als Angehörige von lokalen Dienststellen oder sogar als Angehörige des BKA oder LKA pp. aus. In manchen Fällen wurden dabei sogar existente Namen angegeben. Die Polizei warnt daher erneut: Polizeibeamte fordern die Bürger nicht auf, Gelder oder sonstige Vermögenswerte auszuhändigen, um diese dann in Empfang zu nehmen und "in Sicherheit" zu bringen! Lassen Sie sich nicht einschüchtern und informieren Sie unter den Ihnen bekannten "echten Rufnummern" die lokale Polizeidienststelle von derartigen Anrufen.

OTS: Polizei Lippe newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/12727 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_12727.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizei Lippe Pressestelle Uwe Bauer Telefon: 05231/609-5050 o. 0171-3078230 Fax: 05231/609-5095 www.polizei.nrw.de/lippe

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Polizei schießt Mann an Berliner Krankenhaus an. Es sei noch unklar, ob einer oder mehrere Beamte geschossen hätten, sagte eine Polizeisprecherin. Auch zu den Gründen für die Schussabgabe und zum genauen Ort des Vorfalls war zunächst nichts bekannt. Die Rettungsstelle war am Nachmittag weiträumig mit rot-weißem Flatterband abgesperrt. Mehrere Polizisten sicherten die Umgebung. Berlin - An der Rettungsstelle eines Krankenhauses in Berlin-Kreuzberg ist ein Mann von der Polizei angeschossen und am Bein verletzt worden. (Politik, 27.04.2017 - 19:02) weiterlesen...

Polizei darf bei der Verbrecher-Jagd Zufallskontrollen vortäuschen. Solche «legendierten» Kontrollen sind grundsätzlich zulässig, wie der Bundesgerichtshof entschied. Die Karlsruher Richter hatten den Fall eines bei einer vorgeblichen Verkehrskontrolle überführten Drogenkuriers zu entscheiden. Um einen Hintermann in Sicherheit zu wiegen, wurde sein Auto ohne richterlichen Beschluss durchsucht. Mit dem Urteil steht fest, dass die Polizisten die knapp acht Kilo Kokain so oder so aus dem Verkehr ziehen durften. Karlsruhe - Ermittler dürfen Kriminelle durch Vortäuschen einer zufälligen Polizeikontrolle gezielt auf frischer Tat ertappen. (Politik, 26.04.2017 - 16:50) weiterlesen...

BGH verkündet Urteil zu fragwürdigen Polizeikontrollen. Ein überführter Drogenkurier wehrt sich vor dem Bundesgerichtshof gegen seine Verurteilung zu sechseinhalb Jahren Haft. Bei seiner Festnahme im Sommer 2015 wussten die Fahnder, dass der Mann mit einer Ladung Kokain im Auto auf dem Rückweg aus den Niederlanden sein würde. Um einen wichtigen Hintermann in Sicherheit zu wiegen, täuschten sie eine zufällige Verkehrskontrolle vor. Karlsruhe - Die Polizei verrät bei Personenkontrollen nicht immer ihre wahren Absichten - heute entscheiden die obersten deutschen Strafrichter, ob das gegen rechtsstaatliche Grundsätze verstößt. (Politik, 26.04.2017 - 04:52) weiterlesen...